Abiturienten unterstützen Stolpersteinverlegung für jüdische Familien Lippetals

Die Auseinandersetzung mit der Ausgrenzung, Vertreibung und Ermordung von jüdischen Mitbürgern in der Zeit des Nationalsozialismus ist fester Bestandteil des Geschichtsunterrichts in allen Schulen des Landes. Die Schülerinnen und Schüler der Lippetaler Geschichtskurse von Oberstufenleiterin Dorothea Frommann-Roth beschäftigten sich darüber hinaus in den vergangenen Wochen mit den Schicksalen der jüdischen Familien ihrer Heimatgemeinde. Sie ließen es sich darum nicht nehmen, die feierliche Verlegung der Stolpersteine in Hovestadt für die jüdischen Mitbürger Paula Cohn, Rudolf Cohn und Jakob Julius Sommer mitzugestalten und ihre Lebens- und Leidensgeschichten vorzutragen. Gemeinsam mit den Vertretern der Gemeinde, der Kirchen und den Initiatoren der Steinverlegung, dem Verein für Brauchtum und Heimat, schaute die Jahrgangsstufe 13 dann dem Künstler Gunter Demnig dabei zu, wie er die mit Messing überzogenen Steine in den Boden einließ.