Austausch mit Katalonien: Begegnungen, die verbinden

In diesem Frühjahr ging der Schüleraustausch im Jahrgang 7 mit unserer Partnerschule, dem INS Reguissol in Santa Maria de Palautordera (nahe Barcelona), in die zweite Runde. Für unsere Schülerinnen und Schüler wurde dabei schnell deutlich: Solche Begegnungen schaffen Verbindungen, die weit über den Unterricht hinausgehen.

Eine Woche in Katalonien

In der ersten Februarwoche machten sich 25 Schülerinnen und Schüler auf den Weg nach Katalonien. Nach dem Flug von Köln nach Barcelona ging es weiter nach Santa Maria de Palautordera, wo wir herzlich empfangen wurden – ein typisch katalanisches Barbecue sorgte direkt für eine offene und freundliche Atmosphäre.

In den folgenden Tagen lernten unsere Schülerinnen und Schüler das Familien- und Schulleben vor Ort kennen und sammelten viele neue Eindrücke.

Zu den Höhepunkten zählten die Ausflüge nach Barcelona und Girona: Während Barcelona mit seiner Mischung aus Kultur, Meer und Großstadtleben beeindruckte, begeisterte Girona mit seiner historischen Altstadt und besonderen Atmosphäre.

Der Abschied fiel schwer, umso größer war aber auch die Vorfreude auf das Wiedersehen in Deutschland.

Gegenbesuch im Lippetal

Nur wenige Wochen später, kurz vor den Osterferien, durften wir nun unsere katalanischen Gäste im Lippetal willkommen heißen. Nach ersten gemeinsamen Aktivitäten erhielten die Schülerinnen und Schüler Einblicke in den deutschen Schulalltag und lernten sich weiter kennen. Ein besonderes Highlight war die Soest-Team-Challenge, bei der deutsch-katalanische Gruppen gemeinsam die Stadt erkundeten und Teamgeist bewiesen.

Auch der Ausflug nach Münster bot viele Eindrücke – von der interaktiven Zeitreise im „TimeRide Leezodrom“ bis hin zur Erkundung der Altstadt. Für viel Begeisterung sorgte außerdem die gemeinsame Eisdisco in Hamm, bei der alle Schülerinnen und Schüler ausgelassen zusammen Schlittschuh liefen.

Kreativ wurde es in den schulischen Workshops: Hier gestalteten die Schülerinnen und Schüler eigene Etuis, Schlüsselanhänger und individuell bedruckte Osterpostkarten – persönliche Erinnerungsstücke an diese besondere Woche.

Neben dem Programm spielte vor allem das Leben in den Gastfamilien eine wichtige Rolle und trug maßgeblich dazu bei, dass sich schnell echte Verbindungen entwickelten. Ein weiteres Highlight war die von den Eltern organisierte Bowling-Veranstaltung am letzten Abend, bei der alle noch einmal gemeinsam Zeit verbringen konnten.

Den Abschluss bildete ein von den Eltern gespendetes Abschiedsbuffet mit vielen deutschen Spezialitäten in der Schule, das eindrucksvoll zeigte, wie viel Engagement und Unterstützung hinter diesem Austausch steht.

Mehr als nur ein Austausch

Der Austausch hat einmal mehr bewiesen, wie bereichernd solche Begegnungen für die persönliche Entwicklung, das Miteinander und den Blick über den eigenen Alltag hinaus sind.

Schüler und Schülerinnen, die diese Erfahrungen vertiefen möchten, haben an unserer Schule die Möglichkeit, sich in den Jahrgängen 9 und 10 für das Neigungsfach Erasmus+ zu bewerben. Dort werden durch die EU geförderte Austauschprojekte in kleineren Gruppen intensiv und projektorientiert mit Schulen aus ganz Europa vorbereitet und begleitet.