Roter Teppich bei Filmpremiere

Den Auftakt der Premierenreihe gestaltete die Film-AG, bestehend aus Schülerinnen und Schülern der Jahrgänge 7 bis 9, die sich mit professioneller Unterstützung von Patrick Gzanna und Marten Thiemann von der Hammer Filmproduktion 5.9 intensiv mit dem Thema Mobbing auseinandergesetzt hatten. In diesem von der Bürgerstiftung Hellweg finanzierten und von Barbara Deckert und Christina Cosmann geleiteten Projekt zeigten sie, wie durch gemeinsames Hinschauen und Handeln Mobbing aktiv verhindert werden kann. Der Film wird zukünftig bei der Mobbingprävention des Jahrgangs 5 seinen Einsatz finden.

Ebenso erfolgreich verlief auch die zweite Filmpremiere der beiden letzten Theaterprofile. Das Theaterprofil des jetzigen Jahrgangs 6 konnte mit seinem Kurzfilm „Joáo und Joline“ überzeugen, dessen Geschichte unter der Leitung des über „Kultur und Schule“ geförderten Theatermachers Walter Hönig erarbeitet wurde. Sie handelt von zwei portugiesischen Straßenhunden, die nach dem Verlust ihrer Eltern nach Deutschland gelangen und vom Heimweh geleitet wieder ihren Weg nach Hause suchen.

Auch die Theater-Schülerinnen des jetzigen Jahrgangs 7 griffen in ihrem Film das Thema Reise auf und dachten sich unter der Leitung von Christina Cosmann eine gewitzte Zeitreise vom mittelalterlichen Gottesdienst inklusive eines fliegenden und feuerspeienden Drachen direkt auf die Bühne einer Casting-Show im Jahr 2022 aus.

Beide Geschichten wurden in schulischer Eigenregie vor dem Greenscreen gefilmt und mit einigen technischen Kniffen zu bildstarken Filmen geschnitten. Nach den einführenden Worten und dem Vorprogramm durften sich zuerst die Sechstklässler auf der Leinwand sehen, wie sie nun im Film am Strand von Portugal oder auf dem Bahnhof stehend ihre Geschichte spielen.

Anschließend folgte die Premiere des Films „Zurück in die Vergangenheit“, bei der die überraschenden Slapstick-Momente der Siebtklässlerinnen für eine vergnügliche Stimmung im Publikum sorgten.

Auch diese Premiere endete mit Applaus, vielen lobenden Worten und stolzen Schülerinnen und Schülern, die sich anschließend mit ihren Familien und Freunden als kleine Filmstars in den Abend verabschiedeten.

Abwechslungsreiche Fahrten- und Projektwoche

Endlich wieder eine vollständige Fahrten- und Projektwoche!

In der Woche vor den Herbstferien machten sich die Jahrgänge 6, 10, EF und Q2 auf den Weg zu ihren unterschiedlichen Klassen- bzw. Jahrgangsfahrtzielen. Der Jahrgang 6 war in Hachen zur Stärkung der Klassengemeinschaft aktiv und die Zehntklässler genossen ihre Abschlussfahrten z.B. nach Baden Baden, in den Centerpark Lüneburger Heide und nach Berlin. Während die EF in Gerleve als Jahrgang zusammenwuchs, zog es die Q2 zur letzten gemeinsamen Fahrt nach Italien.

Die Jahrgänge 5, 7, 8, 9 und Q1 arbeiteten in der Schule an unterschiedlichen Projektthemen. Im Jahrgang 5 stand Mobbingprävention auf dem Programm, der Jahrgang 7 beschäftigte sich mit der digitalen Welt, der Jahrgang 8 erhielt viele Informationen rund um das Thema Sucht und der Jahrgang 9 sammelte wichtige Erfahrungen rund um die Berufs- und Zukunftsorientierung. In der Q1 ging es u.a. um den grafikfähigen Taschenrechner und Berufsorientierung. In allen Jahrgängen kam neben einer inhaltlichen Auseinandersetzung auf jeden Fall auch der Spaß nicht zu kurz!

WK 3 Jungen auf dem zweiten Platz

Ein guter und ein schwacher Auftritt reichten nicht zum Einzug in die Finalrunde. In einer 3er Vorrunde der Kreismeisterschaften trafen die Jungen der Lippetalschule in ihrem ersten Spiel auf das Mariengymnasium Werl. Hier waren die Gäste deutlich unterlegen und wurden folgerichtig mit 7:0 Toren besiegt. Im zweiten Spiel verlor das Mariengymnasium gegen das Gymnasium Erwitte mit 6:0. Im abschließenden Endspiel starteten die Herzfelder gut in die Partie. Schon nach kurzer Zeit kamen sie durch einen Schnellangriff zur 1:0-Führung durch Mika Roxel. Sein schöner Treffer zum 2:0 per Kopf wurde leider wegen Abseits nicht anerkannt. Danach kippte das Spiel und die Lippetalschüler verloren ihre klare Linie. Der immer stärker werdende Gegner aus Erwitte erzielte bis zum Schluss noch vier Tore. Hierbei leisteten die Jungs der Lippetalschule durch unbegreifliche, leichte Abspielfehler im Spielaufbau ungewollt Hilfestellung. Erwitte gewann schlussendlich verdient mit 4:1 und zog in die Finalrunde der Altersklasse WK 3 ein.

Lippetalschule- Mariengymnasium Werl
1:0 Kyell Waegmans
2:0 Elias Littek (ET)
3:0 Johannes Möllenhoff
4:0 Maximilian Resch
5:0 Jorrit Bücker
6:0 Aharon Al Hamidy
7:0 Ben Becker

Mariengymnasium Werl – Gymnasium Erwitte 0:6

Lippetalschule – Gymnasium Erwitte

1:0 Mika Roxell

1:1 Konter nach Fehlpass

1:2 nach Freistoß

1:3 nach Fehlpass in der Vorwärtsbewegung

1:4 Konter nach Fehlpass in der Vorwärtsbewegung

WK2-Jungen fahren zum Finale

Sie haben es tatsächlich geschafft! Nach dem ersten Spiel, welches gegen den Gastgeber aus Ense-Bremen nach starker erste Halbzeit und unerklärlichem Einbruch in der zweiten Halbzeit mit 1:2 verloren gegangen war, gab es tatsächlich noch ein unerwartetes happy end. Da die drei Teams aus Ense, Werl und Lippetal alle drei gleich waren, entschied das Torverhältnis über den Turniersieg. Hier hatte am Ende die Lippetalschule mit einem einzigen Tor Vorsprung die Nase vorne.

Lippetal-Ense-Bremen 1:2 (1:0)
1:0 Lennart Koch
1:1 schnelle Ecke
1:2 Konter
Nach einer guten ersten Halbzeit mit 1:0-Führung durch Lennart Koch verlor das Team den Faden. Die taktischen  Vorgaben wurden gar nicht mehr umgesetzt und folgerichtig durch zwei unnötige Gegentore bestraft. Die Druckphase in den letzten Minuten blieb ohne gefährlichen Abschluss.

Lippetal-Ursulinen Werl
1:0 Niklas Stengel
Das Spiel wurde durchgehend dominiert und verdientermaßen gewonnen. Viele gute Chance konnten leider nicht zu weiteren Toren genutzt werden. Werl blieb jedoch durch Konter stets gefährlich. Hier spielte Yanic Schäfer im Tor aufmerksam mit.

Lippetal- Mariengymnasium Werl
1:0 Julien Becker
2:0 Theo Kuznik
3:0 Paul Düser
4:0 Julien Becker
5:0 Niklas Möritz
6:0 Julien Becker
7:0 Julien Becker
8:0 Theo Kuznik
Ein einziger Sturmlauf auf des Gegners Tor war das Spiel gegen das Mariengymnasium Werl. Mit acht Toren Differenz musste unser Team gewinnen, um den Turniersieg einzufahren. Die ersten 7 Minuten waren, wie erwartet, von überhasteten Aktionen und ungenauen Abschlüssen geprägt. Mit dem ersten Tor jedoch war der Bann gebrochen und die unentwegt angreifenden Lippetalschüler wurden 2 Minuten vor dem Ende tatsächlich mit dem achten Tor belohnt.

Klasse 5 E in Torlaune 

Beim diesjährigen Sichtungsturnier für das DFB Profil der Jahrgangsstufe fünf zeigte sich das Team der Klasse 5E als besonders treffsicher. Insgesamt zappelte der Ball in vier Spielen ganze 22 mal im gegnerischen Netz.

Bei dem Spielmodus „jeder gegen jeden“, mit einer Spieldauer von jeweils 14 Minuten, zeigten die jungen Fußballerinnen und Fußballer ihr Können. Nach vielen ausgeglichenen Spielen setzten sich im diesjährigen Finale die Schüler der Klasse 5E knapp mit 2:0 gegen die 5C durch. Am Ende belegten sie mit 10 Punkten Platz 1, gefolgt von den Punktgleichen Teams der 5C und 5A mit jeweils 7 Punkten auf den Plätzen 2 und 3. Komplettiert wird die Tabelle von den Teams der 5B auf Platz 4 mit 3 Punkten und der 5D auf Platz 5 mit 1 Punkt.
Vor den Augen von Stützpunkttrainer Ralf Butterweck, unserem DFB Schulkoordinator Stefan Vogt und Profillehrer Frederic Goy  kämpften die jungen Talente um die insgesamt 15 Plätze im neuen DFB-Profil des Jahrgangs 5.

Trotz äußerst kurzer Vorbereitungszeit für die Klassenlehrerteams und auch die Organisatoren aus dem Profil 6 lief das Turnier nach anfänglichen Schwierigkeiten gewohnt souverän und gut ab. Die obligatorische Siegerehrung mit anschließender Ehrenrunde des Siegerteams, mit reichlich Applaus von den gut gefüllten Rängen, rundete die gelungene Veranstaltung ab.

Radfahrtraining der etwas anderen Art

Ein Radfahrtraining der etwas anderen Art führten die Verkehrssicherheitsberater der Kreispolizeibehörde Soest vor den Sommerferien an unserer Schule durch. Im Rahmen der Integration ukrainischer Flüchtlingskinder wurde über die unterrichtlichen Maßnahmen hinaus ein Fahrradtraining angeregt. Viele Kinder kommen mit dem Rad zur Schule und sind durch die hierzulande geltenden Verkehrsregeln verunsichert. Im Rahmen eines Trainings wurden diese Regeln erklärt und geübt.

Die Trainingsgruppe bestand aus 13 Kindern und Jugendlichen, allesamt zwischen 11 und 16 Jahren alt. Einige sprachen schon ein wenig Deutsch, andere konnten sich hauptsächlich in Englisch oder Ukrainisch verständigen. Eine Dolmetscherin konnte diese Lücke schließen, so dass alle Fragen beantwortet wurden. So waren alle Teilnehmer mit Feuereifer bei der Sache und begierig darauf, die Verkehrsregeln zu erlernen und die Bedeutung der Schilder richtig zu verstehen. Nebenbei konnten die Beamten auch noch alltägliche Fragen beantworten.

Wirkte auf dem abgeschlossenen Schulhof alles noch ganz einfach, so stieg die Nervosität jedoch, als es in den echten Straßenverkehr ging. Alle Teilnehmer überstanden das Training ohne Unfall und man konnte jedem einzelnen anmerken, wie die Sicherheit auf dem Rad wuchs. Einen Großteil der Unsicherheit im Straßenverkehr konnten die Verkehrssicherheitsberater den jungen Ukrainern nehmen. „Trotzdem wäre es schön, wenn die Autofahrer im Hinterkopf behalten, dass nicht alle Radfahrer immer sicher auf ihrem Rad unterwegs sind und daher mehr Rücksicht nehmen“, resümierte Polizeihauptkommissar Volker Krampe. Am Schluss waren sich alle Beteiligten einig: „Eine rundum gelungene Aktion“.