Was hilft gegen Mobbing? Projektwoche an der Lippetalschule
Mobbing kann verletzen – Spannende Projektwoche begeistert Schüler
Herzfeld – Fünf Tage lang haben sich die Schüler der fünften Klassen der Lippetalschule mit dem Thema Mobbing beschäftigt. Besonders interessant waren dabei die Workshops Musik und Theater, die die Schüler besucht haben. Pia hatte sich für den Musikworkshop entschieden, weil sie gerne Musik macht. „Ich finde es hier einfach cool, dass ich jetzt selbst Musik machen kann. Und natürlich habe ich auch eine Menge über Mobbing und Ausgrenzung erfahren.“ Sophie hingegen mag Märchen besonders gerne, deshalb fiel ihre Wahl auf den Märchenworkshop. „Ich fand es toll, dass wir bei den Märchen selbst die Schauspieler waren“, sagt Sophie. Selbstbestimmung und innere Stärke sowie das Erlangen von Selbstbewusstsein, waren hier Thema. „Mobbing ist ein sehr wichtiges Thema, deshalb war es super, dass wir so viel über Mobbing erfahren haben.“ Marleen
Autorinnen: Marla, Dana, Lena und Zoe
Theater und Entspannung
Was hilft gegen Mobbing
Herzfeld – Dieser Frage wollten die Schüler der Lippetalschule in ihrer Projektwoche zum Thema Mobbing auf den Grund gehen. „Wir hatten sehr viel Spaß in dem Theaterworkshop“, sagt Sandro „und gelernt haben wir auch noch eine Menge, weil wir Szenen aus dem Schulalltag nachstellen sollten.“ Die passende Musik zu den Theaterszenen konnte die Gruppe über ihre Handys heraussuchen. „Wir waren so begeistert, dass wir kaum gemerkt haben, wie viel wir gearbeitet haben.“
Dass Malen für gute Laune sorgt, erlebten die Kinder im Entspannungsworkshop. Hier saßen die Schüler in einem großen Sitzkreis und malten große Bilder. „Malen entspannt sehr“, so die Gruppe, „und malen macht richtig gute Laune.“ Jalm
Autoren: Jonas, Anas, Leon und Moritz
Kommentar von sgh
(Sandra Goerdt-Heegt – freie Journalistin und Workshopleiterin)
Mobbing-Workshop in der Projektwoche
Herzfeld – Es war eine Premiere, für mich und für die Kinder. Ich habe die Seiten gewechselt, von der schreibenden Zunft zur Referentin am Lehrerpult. Es war spannend und aufregend für uns alle, aber ich kann sagen, dass ich sehr stolz bin auf das, was die jungen Nachwuchsreporter*innen hier in nur sechs Zeitstunden auf’s Papier gebracht haben.
Wenn ich euch, liebe Workshopteilnehmer*innen Noten geben müsste, so wären diese: Mitarbeit – sehr gut, Engagement – ausgezeichnet, Ergebnis – exzellent. Ein großes Dankeschön geht von mir an Lennart und Paul, die unseren Workshop präsentiert und ihren Part in der Mensa vor der gesamten Stufe einfach super gemacht haben. Auch dafür einen großen Applaus. Ihr alle wart Klasse! Macht weiter so, auch wenn Schreiben mit dem Stift manchmal soooo anstrengend ist. sgh



Passend zum aktuellen Thema „Künstlerische Verfahren und Strategien der Bildentstehung in kombinatorischen Verfahren bei Max Ernst“ besuchten die Schüler*innen des Abiturjahrgangs des Kunst-Grundkurses mit Frau Günther am 17.11.2021 das Max Ernst Museum des LVR in Brühl.
Der Tag begann mit einer Führung durch die Sonderausstellung „Surreale Tierwesen“, die sich der Welt der Tiere und der ausgedachten Geschöpfe widmet. Den Betrachtern werden rund 140 Werke von 74 internationalen Künstlerinnen und Künstlern aus dem 20. Jahrhundert präsentiert.
Inspiriert durch die Ausstellung durften die Schüler*innen am Nachmittag in der ehemaligen Küche der Familie Ernst selbst kreativ werden. In dem Crossover Workshop entwickelten sie mittels der Collage Technik aus unterschiedlichen Vorlagen, Magazinen, Stoffen, Farben, Tapeten und vielen anderen Materialien fantasievolle Welten und verfremdeten sie surreal. Angeregt durch die zuvor gesehenen Bilder der Ausstellung sowie die Fülle des Materials entstanden ganz individuelle, surreale Bildgeschichten.
Zum Schluss ging es dann in die Dauerausstellung „Max Ernst: Leben und Werk -70 Schaffensjahre“. Hier entdeckten die Schüler*innen zum Teil bereits kennen gelernte Techniken von Max Ernst und tauchten durch die zahlreichen Gemälde, Zeichnungen, Frottagen und Collagen in die fantasievollen, surrealen Bildwelten des Künstlers ein.








Ein voller Erfolg!
Zufrieden blicken die Schulsozialarbeiterinnen des pädagogischen Zentrums der Gemeine Lippetal auf das zurückliegende Herbstferienprogramm. Bei verschiedenen Programmpunkten erlebten die Teilnehmer/innen Neues, probierten sich aus und trafen auf andere Personen der Gemeinde.
Das vielseitige Programm hielt sowohl für die etwas älteren als auch für die jüngeren Bürger/innen etwas Passendes bereit. So fuhren wir am ersten Tag gemeinsam in die Lasertag-Halle nach Lippstadt, wo man in Teams andere Mannschaften anhand eines Laserstrahls berühren musste. Am Dienstag wurde der Film „Drachenreiter“ im Schlachthof in Soest gezeigt, bei dem es natürlich nicht an ausreichend Popcorn fehlte. Der darauffolgende Tag stand mit dem Besuch im Eissportzentrum Echtrop ganz im Zeichen der anstehenden kalten Jahreszeit. „Den Wald am Abend erleben“ war das Motto des nachfolgenden Tages, an dem wir, vom LIZ angeleitet einen aufregenden und spannenden Abend rund um den Waldspielplatz Günne verbrachten. Am letzten Tag konnten die Teilnehmer/innen sich gegenseitig beim Adventure-Golf am Möhnesee anfeuern und herausfordern.
Halten Sie gerne die Augen für neue Ferienprogramme offen. – Wir freuen uns über Ihre/Eure Anmeldungen!







Seit dem Beginn dieses Schuljahres besteht für unsere Schüler/innen der Oberstufe ein besonderes Angebot im Bereich der fremdsprachlichen Förderung, denn die Lippetalschule bietet für alle sprachinteressierten Schüler/innen der Q1 einen kostenlosen und außerunterrichtlichen Vorbereitungskurs auf die offizielle Prüfung zum Cambridge Certificate of Advanced English (CAE) an. Hierbei handelt es sich um das zweithöchste Sprachzertifikat der Universität Cambridge, das als allgemeine Zugangsvoraussetzung für internationale oder englischsprachige Studiengänge ebenso wie als angesehene Zusatzqualifikation für viele Ausbildungsberufe gilt. Zudem hat das Zertifikat, das den erfolgreichen Absolvent/innen eine kompetente Sprachverwendung auf dem Sprachniveau C1 ausweist, eine lebenslange Gültigkeit.
Geleitet wird der Kurs von Michael Rennekamp, der als ehemaliger Gymnasiallehrer auf eine über 20jährige Erfahrung im Bereich der erfolgreichen CAE Prüfungsvorbereitung blicken kann. In einem wöchentlichen Workshop von etwa 90 Minuten werden die Schüler/innen auf alle wichtigen schriftlichen und mündlichen Prüfungsformate und Aufgabentypen intensiv vorbereitet, bevor sie dann am Ende der Jahrgangstufe Q1 im Sommer 2022 zur CAE Prüfung in einem außerschulischen bevollmächtigten Institut antreten können. Bis dato haben sich die Schülerinnen Pauline Vorholt, Emma Bitter, Celine Richter und Marie Janning fest dazu entschlossen, mithilfe des Vorbereitungskurses nicht nur ihre englischsprachige Kompetenz zu perfektionieren, sondern auch die CAE-Prüfung im kommenden Jahr erfolgreich zu absolvieren. Wir drücken unseren Schülerinnen die Daumen und wünschen viel Erfolg!
Weitere Informationen zu dem CAE Sprachenzertifikat finden sich hier:
https://www.cambridgeenglish.org/de/exams-and-tests/advanced/

Wie programmiert und steuert man einen Roboter? Was kann man durch ein Mikroskop sehen? Und wie erzeugt man die Funken beim Feuerwerk? Diese und andere spannende Fragen konnten die Viertklässler der drei Lippetaler Grundschulen sich in der vergangenen Woche anhand von Experimenten selbst beantworten. Für jeweils drei Unterrichtsstunden kamen die Mädchen und Jungen der St. Ida-Schule, der Ludgerusschule und der St. Stephanus-Schule mit ihren Lehrerinnen in die Lippetalschule, um dort Stationen in den Fachbereichen Informatik, Chemie, Technik und Biologie zu durchlaufen. Sechstklässler der Lippetalschule, die selbst seit Klasse 5 MINT im Profilfach unterrichtet werden, agierten als Experten und unterstützten die Grundschüler bei ihren Versuchen. Lippetalschul-Lehrer Hans-Werner Preißler, der das Projekt organisiert und mit den beteiligten MINT-Kollegen vorbereitet hat, freut sich sehr: „Ich habe viele strahlende Gesichter gesehen. Die Viertklässler waren begeistert von den naturwissenschaftlichen Fachräumen und den Möglichkeiten, selbst experimentieren zu können. Unsere Schüler-Experten waren stolz, den Jüngeren zeigen zu können, was sie im Profil MINT schon gelernt haben.“ Und auch das Schulleitungsteam um Volker Wendland begrüßt die Aktion: „Wir wünschen uns einen regen Austausch mit den Grundschulen unserer Gemeinde und freuen uns, wenn wir das Interesse an den Naturwissenschaften, der Technik und Informatik auf diese Weise fördern können.“ Einer Fortsetzung des Projektes im kommenden Jahr steht also nichts im Wege!









Den Beginn bei den gemeinsamen Finalturnieren der Altersklassen WK 2 und 3 um die Kreismeisterschaften im Soester Jahnstadion machten die jüngeren Schüler der Lippetalschule (Jg. 2008/2009) und der Hannah-Arendt-Gesamtschule Soest. Die Lippetalschule dominierte über weite Strecken das Geschehen, fing sich jedoch nach einer 1:0-Führung zwei völlig überflüssige Gegentore ein. Mit einer Energieleistung, gegen eine sehr lauf- und einsatzfreudige Mannschaft, drehte man das Spiel. Binnen sechs Minuten wurde aus einem 1:2 noch ein deutliches 4:2.
Direkt im Anschluss traten die älteren Schüler (Jg. 2006/2007) der Lippetalschule gegen das Aldegrever Gymnasium Soest an. Hier wurde nach einem kurzen Abtasten der Gegner immer besser beherrscht. Durch höheres Pressing und Stören des Spielaufbaus wurden die Soester Angriffe früh abgefangen und durch schnelles Umschaltspiel ausmanövriert. Die logische Folge waren sehr schön herausgespielte Tore zur zwischenzeitlichen 4:0-Führung. Kurz vor dem Ende konnte Soest noch zum Endstand von 1:4 verkürzen.
Das Gymnasium Antonianum Geseke gewann in den weiteren Partien ebenfalls das erste Spiel in beiden Altersklassen. Die jüngeren Schüler in der WK 3 bezwangen die Hannah-Arendt-Gesamtschule mit 4:1. Dabei fiel der für das Finale wichtige vierte Treffer in der letzten Sekunde. Somit war Geseke in der Tordifferenz um ein Tor vor Lippetal.
Die Jungs der WK 2 schlugen das Aldegrever Gymnasium mit 2:0. Damit kam es zu zwei Endspielen zwischen Lippetal und Geseke. Bei der WK3 mussten die Lippetaler gewinnen, bei der WK2 reichte ein Unentschieden zum Titelgewinn.
Im ersten Endspiel bei den jüngeren Schülern dominierte die Lippetalschule den Gegner aus Geseke und spielte fast ausschließlich auf deren Tor. Nach 7 Minuten kam Geseke mit einem Konter das erste Mal vor das Lippetaler Tor und nutzte die Chance zum 1:0. Doch das Team steckte nicht auf und erhöhte den Druck weiter. Immer häufiger scheiterte man am guten Geseker Keeper. Ein Angriff nach dem andern rollte auf das Geseker Tor. Knapp 5 Minuten vor dem Abpfiff erzielte die Lippetalschule endlich den 1:1 Ausgleich. Nun wurde alles nach vorne geworfen, da ein Unentschieden für den Turniersieg nicht reichen würde. Und tatsächlich belohnten sich die Jungs für ihr engagiertes Spiel und erreichten in der Nachspielzeit das hoch verdiente 2:1. „Das war`s“, dachten alle, während man auf den Schlusspfiff des Schiedsrichters wartete. Doch dieser ließ noch einmal anstoßen und die Geseker kamen zu einem allerletzten Angriff nach vorne. Nach einem schnell ausgeführten Einwurf war plötzlich das Lippetaler Tor leer und der Ball senkte sich von der Seite in einem Bogen über alle hinweg zum 2:2 Ausgleich ins Netz. Damit war Geseke im Torverhältnis um ein Tor besser und somit Kreismeister. Alle Herzfelder und Zuschauer waren fassungslos. Auch die tolle Platzierung als Vizemeister des Kreises Soest konnte da nicht trösten.
Im Finalspiel der „Großen“ gab es zunächst auf beiden Seiten wenig Chancen. Das ausgeglichene Spiel drehte sich aber immer mehr zu Gunsten der Lippetaler, als diese das Tempo erhöhten und mehr Druck auf die gegnerische Abwehr ausübten. Zwangsläufig kamen Chancen zu Stande. Trotzdem ging es mit einem 0:0 in die Pause. Die zweite Halbzeit ging dann klar an die Herzfelder Jungen. Nach einem Foul an Felix Weber gab es zunächst keinen Elfmeter, aber schon einen Angriff später einen Freistoß direkt an der Strafraumgrenze. Felix Weber schoss diesen aber nicht direkt aufs Tor, sondern passte flach zur Seite auf Florestan Fontana. Dieser platzierte den Ball wunderbar in die lange Ecke zum umjubelten 1:0. Damit war der Geseker Widerstand gebrochen und es folgten vier weitere tolle Treffer bis zum 5:0-Endstand der nun nicht mehr zu bremsenden neuen Kreismeister. Für das Team von Frederic Goy und Stefan Vogt geht es im kommenden Frühjahr auf der Bezirksebene gegen die Sieger der Kreise Hamm und Hochsauerland weiter.
Herzlichen Glückwunsch an beide Mannschaften für die tollen Leistungen in den Vorrunden und Finalturnieren!
Für die Lippetalschule spielten:
WK 3 Vizemeister: Luis Feldmann, Nelio Nwaubani, Tim Haberland, Paul Düser, Julien Ben Becker, Johannes Möllenhoff, Linus Pinke, Patrick Stuckmann, Jorit Bücker, Dustin Littek, Ben Büttner, Niklas Möritz, Till Schmenck, Tino Tschense und Kevin Born
WK 2 Kreismeister: Niklas Stengel, Shiar Kahlil, Ken Bautz, Felix Weber, Niklas Hegemann, Aaron Fischer, Theo Kuznik, Lennart Koch, Frederik Joneleit, Sebastian Jäker, Linus Willenbrink, Niklas Schrader, Simon Pöpsel, Constantin Balzukat und Florestan Fontana
Spielergebnisse WK 2
Lippetalschule – Aldegrever Gymnasium Soest 4:1
Gymnasium Antonianum Geseke – Aldegrever Gymnasium Soest 2:0
Lippetalschule – Gymnasium Antonianum Geseke 5:0
Tabelle Tore Pkt.
1. Lippetalschule 9:1 6
2. Gymnasium Antonianum Geseke 2:5 3
3. Aldegrever Gymnasium Soest 1:6 0
Spielergebnisse WK 2
Lippetalschule – Hannah-Arendt-Gesamtschule Soest 4:1
Gymnasium Antonianum Geseke – Hannah-Arendt-Gesamtschule Soest 4:1
Lippetalschule – Gymnasium Antonianum Geseke 2:2
Tabelle Tore Pkt.
1. Gymnasium Antonianum Geseke 6:3 4
2. Lippetalschule 6:4 4
3. Hannah-Arendt-Gesamtschule Soest 3:8 0

