Seit Oktober verfügen nun alle Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 11 über ein iPad mit passendem Pencil. Sie können diese nun für die schulische Arbeit im Unterricht und zu Hause nutzen. Die Kursräume sind mit digitaler Präsentationstechnik ausgestattet.
Alle Schüler*innen verfügen über eine schuleigene E-Mail Adresse und einen kostenlosen Zugang zur gesamten Office-Palette wie Word, Excel, PowerPoint, Teams und OneNote. Die Dateien können in einer Cloud gespeichert werden, sodass der Zugriff von allen digitalen Endgeräten aus möglich ist.
Von besonderer Bedeutung für die unterrichtliche Nutzung ist die Möglichkeit der Kollaboration. Die Schüler*innen können gleichzeitig an einem Dokument arbeiten und diese für Lehrkräfte und Mitschüler zur gemeinsamen Bearbeitung freigeben. Die mit der Kollaboration einhergehende Kommunikation ist Voraussetzungen für Teamfähigkeit und damit eine Schlüsselkompetenz.
Da an den Universitäten und im Berufsleben digitale Medien ein selbstverständliches Arbeitsmittel darstellen und Medienkompetenz vorausgesetzt wird, geht es nicht nur darum, digitale Medien in die Schule zu implementieren, sondern Schule in einer digitalen Kultur zu ermöglichen. Wir freuen uns, das wissenschaftspropädeutische, selbstständige und kritische Arbeiten in der gymnasialen Oberstufe durch gezielten Einsatz digitaler Medien zu intensivieren, um so sowohl optimal auf das Abitur vorzubereiten als auch Arbeitsprozesse aufzugreifen, die an Universitäten und in vielen anderen Berufen zum Standard gehören. Auch die Schüler*innen des Jahrgangs zeigen sich begeistert über die vielfältigen Möglichkeiten ihrer neuen „Schulbegleiter“.


Auch der Sportunterricht vor den Herbstferien war geprägt von den Einschränkungen der Coronazeit: Sogar bei z.T. herbstlichem Wetter wurde regelmäßig draußen trainiert.
Die Kollegen der 5. Klassen (Herr Haurand, Herr Masukowitz, Herr Opatzki und Frau Preißler) verständigten sich darauf in den ersten Wochen den Aspekt der Ausdauerförderung in den Mittelpunkt zu stellen und so verbesserten die vier 5er Klassen fleißig ihre Ausdauer an der frischen Luft z.B. am Idenpatt (= Ida-Auenweg), auf dem Sportplatz oder auf der Wiese am Schulzentrum.
In der letzten Woche vor den Herbstferien fand dann im Rahmen des Sportunterrichts ein jahrgangsstufeninterner klassenweiser Ausdauerwettbewerb statt. Dabei sollte jede Klasse gemeinsam in 10 Minuten möglichst viele Runden zurücklegen.
Die Schülerinnen und Schüler erreichten dabei im Schnitt pro Kind über 1500 m in den 10 min (d.h. 7,1 bis 7,7 Runden à 200m) und am Ende hatte ganz knapp die Klasse 5d die Nase vorn und erhielt als Belohnung einen Klassenpokal und alle Kinder freuten sich über eine persönliche Urkunde mit ihrem Klassenergebnis.



Endlich ist es so weit! An der Lippetalschule wurden zu Schuljahresbeginn die neuen Fünftklässler eingeschult. Klassenweise wurden die Kinder mit ihren Eltern in einem feierlichen Rahmen in der Aula begrüßt.
Zunächst bekamen die „Neuen“ über einen kleinen Film einen bildlichen Eindruck über das Schulleben und –gebäude.
Danach begrüßte Schulleiter Volker Wendland die Kinder und ihre Eltern herzlich. Er wünschte allen Klassen einen guten Start und dass sie sich in der neuen Schule wohlfühlen und erfolgreich lernen. Weiterhin stellte er den Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern einige wichtige Personen vor, mit denen sie im Laufe ihrer Schulzeit zu tun haben werden.
Anschließend wünschten die Pastöre Kosmann und Frieling den neuen Lippetalschülern eine gute Schulzeit mit vertrauensvollen Wegbegleitern.
Ganz aufgeregt und gespannt waren die Kinder, ihre neuen Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer kennenzulernen. Dies geschah dann im Rahmen einer ersten Unterrichtsstunde, in der sich alle einander vorstellten.
Mit vielen neuen Eindrücken und Informationen im Gepäck endete der erste Schultag. Nach den ersten kurzen Tagen begann dann auch für die „Neuen“ der Ganztag. Wir freuen uns über den neuen Jahrgang und sagen:
„Herzlich willkommen an der Lippetalschule!“









2011 startete die Lippetalschule, damals noch als Gemeinschaftsschule, mit dem Ziel, das Abitur „in der Heimat“ zu ermöglichen und so zu erreichen, dass die Kinder und Jugendlichen der Gemeinde Lippetal und der Nachbargemeinden für diesen höchsten Abschluss an einer allgemeinbildenden Schule nicht mehr zwingend in eine Stadt der Umgebung „ausreisen“ müssen.
Am Freitag erhielten nun zur großen Freude der frisch gebackenen Abiturientinnen und Abiturienten, ihrer Familien, des Lehrerteams und der eingeladenen Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinde Lippetals die ersten 36 jungen Frauen und Männer ihre Abiturzeugnisse im Autokino Herzfeld. Die Ergebnisse dieser ersten Abiturientia der Lippetalschule können sich sehen lassen: Alle Schülerinnen und Schüler, die zu den Prüfungen angetreten sind, schafften das Abitur und neun Abiturient*innen, also 25 % des Jahrgangs, schafften ein Abitur mit einer Eins vor dem Komma. Entsprechend herrschte eine tolle Stimmung bei der Veranstaltung. Bürgermeister Matthias Lürbke betonte, wie stolz die Gemeinde als Schulträger auf die Entwicklung der Schule insgesamt und diesen ersten Jahrgang sei. Oberstufenleiterin Dorothea Frommann-Roth blickte mit den Beratungslehrer*innen Annika Wienke und Christian Kaufmann als Wissenschaftsteam der „Exzellenzstudie Lippetalschule“ gemeinsam mit Moderator „Franz Plassbeck (alias Stefan Vogt) humoristisch auf die zweite Phase des „Experiments Versuchskaninchen go Abitur“ zurück, das Schulleitungsteam machte aus dem “Haus am See“ kurzerhand ein Video zur „Schule im Dorf“ und Schulleiter Volker Wendland brachte die Bedeutung des Abends mit den Worten „Lippetal kann Abitur“ auf den Punkt.
So oder so – der erste Jahrgang hat einen besonderen Platz in der Schulgeschichte – und im Song „Schule im Dorf“ wird damit in der letzten Strophe auch ein Auftrag für die Zukunft verbunden:
„Hier seid ihr gebor’n, hier macht ihr Abitur.
Vergesst nicht Lehrer und die Räume und den Flur,
macht neue Kinder, sorgt für Nachwuchs im Gebäude,
wenn wir so daran denk’n, erfüllt es uns mit ganz viel Freude …“

















Sie starteten als „Fußballweltmeister“ 2014 nach der erfolgreichen WM an der Lippetalschule in Klasse 5 und Andreas Bourani sang damals „Ein Hoch auf uns“… Mittlerweile singt Tim Bendzko „Wir wollen immer weiter hoch hinaus“ … und Max Giesinger „Legenden“. Das hat der jetzt verabschiedete Jahrgang 10 völlig zurecht und vor der Coronakrise als Motto gewählt – „Wir kamen als Helden und gehen als Legenden“ und zeigt ihre Entwicklung. Als Helden haben sie sich von nichts aufhalten lassen, nicht von Buspannen, nicht von Vergesslichkeitstexten… und schon gar nicht von Corona.
Unter diesem Motto stand auch die Zeugnisausgabe. Wenn es nicht in der Schule geht, so eben im Autokino. Dankbar haben die Schüler das Angebot des Bürgermeisters Matthias Lürbke und unseres Schulleiters Volker Wendland angenommen und so doch noch eine Zeugnisausgabe mit Eltern durchführen können. Stolz waren die Lehrerinnen und Lehrer, dass alle Schülerinnen und Schüler einen Abschluss gemacht haben und sie diesen nun vor großer Kulisse und im Beisein ihrer Eltern in Empfang nehmen konnten. 74% haben dabei die Qualifikation für die gymnasiale Oberstufe erreicht. Musikalisch untermauert wurde die Zeugnisausgabe von Madlen Dahlhoff und Nele Jungitz. Zusammen mit dem Film der Klassenlehrer sorgten noch viele andere fleißige Hände für „Remmidemmi“ – Diejenigen, die unsere Schule verlassen, werden wir vermissen. Alles Gute für Euch!





















