Die Jahrgangsstufe 5 hat sich unter dem Oberthema Prävention u.a. mit dem Brandschutz beschäftigt. Der Berufsfeuerwehrmann Heiko Eigenbrodt von der Feuerwehr Dortmund hat in einem Sicherheitstraining den Kindern gezeigt, wie schnell Qualm in einem Raum entsteht, wie unterschiedlich die Materialien brennen und sich ein Feuer ausbreitet. Die Kinder haben gelernt, welche Vorsichtsmaßnahmen in der Schule und zu Hause wichtig sind und wie sie sich bei einem Brand verhalten sollen. Das Highlight war das Löschen eines Feuers mit einem Feuerlöscher, das aber immer die Aufgabe eines Erwachsenen ist, so betone es der Feuerwehrmann. Die Kinder durften zum Abschluss den Feuerlöscher ausprobieren. Es waren zwei ereignisreiche und aufregende Tage in der Lippetalschule. Nun kann der Probealarm kommen, die Fünfer sind gerüstet!







In der letzten Woche vor den Ferien fand an unserer Schule zum ersten Mal eine Fahrten- und Projektwoche statt. Die Themen der Projekte waren beispielsweise im Jahrgang 6 das Fliegen und im Jahrgang 9 der Klima- und Umweltschutz.
































Bereits zum dritten Mal hatten fünf Schüler und Schülerinnen des Jahrgangs 8 die Gelegenheit, im Rahmen des aktuellen Erasmus + – Projektes der Lippetalschule an einem einwöchigem europäischen Schüleraustausch teilzunehmen. Anfang Oktober führte die Reise in den hohen Norden der Türkei nach Amasya. Lea Schulze, Louisa Wiemer, Melissa Cira, Elias Seidenkranz und Luca Bonkhoff tauchten gemeinsam mit den Lehrkräften Frau Albert und Herr Vogt ein in die Kultur eines Landes, das für seine große Gastfreundschaft berühmt ist. Und genau diese stand im Mittelpunkt der vielfältigen Eindrücke, die das Projekt-Team während des gesamten Aufenthalts sammeln durfte. Untergebracht in Gastfamilien lernten die Teilnehmer schnell die Lebenswelt und Traditionen einer für sie komplett neuen Kultur kennen und sammelten so wertvolle Erfahrungen für ihre eigene Lebenswelt.
Diese Reise war aber nicht allein eine deutsch-türkische Begegnung, denn vor Ort trafen sich die Projektmitglieder der insgesamt sechs europäischen Partnerschulen, um gemeinsam vor Ort die bereits einjährige Zusammenarbeit erfolgreich fortzusetzen.
Um junge Menschen für Europa zu begeistern und ihnen zu interkulturellen Begegnungen zu verhelfen, fördert das EU-Programm Erasmus+ jährlich Partnerschaftsprojekte im Schulbereich. Es ermöglicht auf diese Weise jedoch nicht nur einen internationalen Austausch, sondern auch die gemeinsame Arbeit an aktuellen und lebensweltrelevanten Fragestellungen junger Menschen. So beschäftigen sich insgesamt 24 Schüler und Schülerinnen der Lippetalschule mit gleichaltrigen Projektpartnern aus Polen, Italien, Schweden, Portugal und der Türkei regelmäßig mit der Frage, wie man mithilfe von digitalen Medien und Werkzeugen („Tools“) nicht nur wie üblicherweise seine Freizeit gestalten, sondern Toleranz untereinander schaffen und Missverständnisse vermeiden kann: TOOLeranz in Europa. In der Türkei stand das Thema „We are all different“ im Mittelpunkt der Arbeit. Bereits im Vorfeld hatten die Schüler/innen aller Nationen digitale Poster entwickelt, in denen sie die Unterschiede der Partnerländer in punkto Traditionen und Lebensweisen untersucht hatten. Diese wurden in einem gemeinsamen Workshop in Amasya vorgestellt und diskutiert.
Des Weiteren galt es natürlich Land und Leute genauer kennenzulernen. Auf zahlreichen Exkursionen wurde nicht nur der hübsche Gastgeberort Amasya mit seinem Schloss und Königsgräbern erkundet, sondern auch historische Museen und beliebte Reiseziele der Region, wie etwa die Höhle von Ballica oder der Boraboy See. Ein Höhepunkt im Programm war dabei sicherlich das Pflanzen eines Baumes. In den Bergen von Amasya pflanzten die Projektteilnehmer mehr als 50 Bäume, versehen mit ihren Namen, um auf diese Weise eine Symbol für den Fortbestand von Toleranz zwischen allen Nationen zu schaffen. Aber auch das kulinarische Verwöhnprogramm eines jeden Tages ließ keine Wünsche offen und konnte viele neue Fans für die türkische Küche, allem wohl für die berühmten Süßspeisen, für sich gewinnen.
Nach einer herzlichen Abschiedsparty war es dann nach fünf Tagen Aufenthalt schon wieder Zeit für die Abreise. Dies geschah mit einem weinenden und einem lachenden Auge, denn viele neue Freundschaften waren geschlossen worden und der Aufbruch kam am Ende zu früh. Doch tröstend ist für alle Teilnehmer, dass es ein baldiges Wiedersehen geben wird: Im Februar 2020 bricht das Erasmus-Team auf nach Rom, um der italienischen Partnerschule einen Besuch abzustatten. Und im Rückreisegepäck wird auch dann, genau wie auf der Rückkehr aus der Türkei, die Erkenntnis stecken, dass die Menschen trotz all ihrer Unterschiede auch viele Gemeinsamkeiten haben, die sie verbinden: Das Pflegen von Traditionen im Einklang mit einer weltoffenen Lebenseinstellung.

















Am 27.09. traf sich die Natur-AG in Benninghausen, um die Natur zu erkunden – diesmal allerdings in der Abenddämmerung, denn wir wollten Fledermäuse in der Hellinghauser Mersch beobachten. Begleitet wurde die Exkursion von einem Mitarbeiter der ABU (Arbeitsgemeinschaft Biologischer Umweltschutz Soest e.V.), der unsere Gruppe durch das Gelände führte, denn dort leben nicht nur Wasser- und Zwergfledermäuse sowie der Abendsegler, sondern auch wilde Taurusrinder und Pferde, über die uns einige spannende Dinge erklärt wurden.
Der Treffpunkt lag am Eingang zum Naturschutzgebiet und die anfängliche Unsicherheit in der Dunkelheit wich schnell der Begeisterung für die Entdeckungen, die wir dort machen konnten. An verschiedenen Uferstellen konnten wir die Fledermäuse nicht nur sehen, sondern sie dank eines sogenannten Bat-Detektors, der die Ultraschallrufe der Fledermäuse für uns hörbar macht, auch hören. Die „Natur-AGler“ lernten schnell, wie der Detektor einzusetzen ist, und lauschten den Rufen der Wasserfledermaus. Außerdem konnten alle ihre Fragen zum Thema Fledermäuse loswerden: Wieso können wir die Rufe der Fledermaus eigentlich nicht hören? Wie viele Fledermausarten gibt es in Deutschland? Und wie viele sind es auf der ganzen Welt?
Nicht nur die Kinder hatten an diesem Abend Fragen. Die Exkursion wurde begleitet durch ein spannendes Fledermausquiz: Trinken Fledermäuse eigentlich Blut? Warum sind manche Arten vom Aussterben bedroht? Und wie klein ist eigentlich die kleinste Fledermaus der Welt?
Es gab also vieles zum Staunen und am Ende waren sich alle einig: Wir kommen wieder! Christine Martin und Maike Kruse

Nur drei Tage nach der erfolgreichen Vorrunde der Altersklasse WK2 gab es schon das nächste Highlight für die fußballbegeisterten Nachwuchskicker an der Lippetalschule. In dem Turniermodus Jeder gegen Jeden kämpften die neuen 5er-Eingangsklassen um den großen Wanderpokal der Schule; und um die begehrten Plätze im „DFB-Profil Fußball“. Unter der Leitung von DFB-Schulkoordinator Stefan Vogt richtete das Fußball-Profil der 6. Klasse die Veranstaltung aus. Neben dem Spielfeldauf- und -Abbau fungierten die Jungen als Zeitnehmer, Turniersprecher und als Schiedsrichtergespanne.
Schon nach den ersten beiden Spielen kristallisierte sich die Klasse 5c mit insgesamt 18 Spielerinnen und Spielern als Favorit heraus. Dieser Rolle wurden sie dann auch mit vier Siegen in vier Spielen gerecht und sicherten sich unter großem Jubel den Wanderpokal. Auf dem zweiten Platz landete die Klasse 5b, gefolgt von den Klassen 5a, 5e und 5d, wobei alle Spiele unter den direkten Platzierungskonkurrenten sehr ausgeglichen und spannend waren.









Beim Landessportfest der Schulen – Fußball WK II (2004-2006) traf die Lippetalschule in ihrer Vorrundengruppe in Herzfeld auf die INI-Gesamtschule Bad Sassendorf, die Sälzer Sekundarschule Werl, die Ursulinenschulen Werl und das Mariengymnasium aus Werl.
In einem sehr ausgeglichenen Turnier konnten sich die Herzfelder in allen vier Partien durchsetzen und mit der Maximalausbeute von 12 Punkten den Turniersieg und damit die Qualifikation für das Finalturnier der Kreismeisterschaften feiern. Den zweiten Platz belegte die Sekundarschule Werl, vor der INI-Gesamtschule, dem Mariengymnasium und den Ursulinen.
In einem sehr spannenden Spiel wurde zu Beginn die INI mit 2:0 besiegt. Hierbei hielt Torhüter Julian Gudermann zuerst einen Strafstoß, kurz darauf verwandelten die Stürmer zwei Schnellangriffe zum Endstand. Im zweiten Match konnte die starke Sekundarschule Werl in einem ebenfalls offenen Spiel mit 1:0 bezwungen werden. Im dritten und vierten Spiel (3:1 gegen die Ursulinen und 1:0 gegen das Mariengymnasium) dominierte die Lippetalschule die Gegner, ging aber zu fahrlässig mit seinen Chancen um. Im Spiel um den zweiten Platz siegte die Sekundarschule Werl gegen die INI-Gesamtschüler knapp mit 1:0 im letzten Turnierspiel. Leider verwischten die Sekundarschüler ihren guten sportlichen Auftritt durch ihr Verhalten neben dem Platz und sorgten für ungewünschte Aufmerksamkeit. Und dies nicht zum ersten Mal. So wurde Vogt von zahlreichen neutralen Beobachtern, darunter auf der Tartanbahn joggenden Freizeitsportlern und div. dort Sport unterrichtende Lehrkräften angesprochen, die sehr pikiert waren. Bei aller sportlicher Rivalität, sportliches Verhalten und Anfeuerung geht anders. Mehrfaches Anstacheln und ins Spiel Brüllen wie z.B.: „klopp ihn um“ oder „grätsch den A… weg“ gehören nicht in unseren (Jugend-) Sport, so Turnierleiter Stefan Vogt.


