Erasmusfahrt nach Katalonien

Unsere 10. Klassen hatten in diesem Jahr die besondere Gelegenheit, im Rahmen des Erasmusprogramms eine unvergessliche Woche in Les Borges Blanques in Katalonien zu verbringen. Nach einer entspannten Anreise wurden wir herzlich von unseren Gastfamilien empfangen und konnten den ersten Tag direkt nutzen, um das Leben vor Ort kennenzulernen.

Der erste gemeinsame Programmtag führte uns nach Barcelona. Dort erhielten wir spannende Einblicke in die Kultur und den Alltag der Metropole. Ein besonderes Highlight war der Besuch des berühmten Parc Güell, bevor wir den Tag mit einem beeindruckenden Ausblick auf dem Montjuïc ausklingen ließen.

Zurück in Les Borges Blanques erkundeten wir bei einer Wanderung die umliegenden Oliven- und Mandelfelder. Dabei durften wir verschiedene Öle probieren und erfuhren viel über die landwirtschaftlichen Traditionen und die Bedeutung dieser Produkte für die Region. Ein weiterer Ausflug führte uns in die Höhlen von L’Espluga de Francolí sowie in ein Landwirtschaftsmuseum, wodurch wir unser Wissen über die Geschichte und Kultur Kataloniens weiter vertiefen konnten.

Ein ganz besonderes Erlebnis war das Fest Sant Jordi am 23. April. Diese einzigartige Tradition, bei der Bücher und Rosen verschenkt werden, um die Legende des Heiligen Georg zu ehren, begeisterte uns sehr. In festlich geschmückten Straßen lernten wir Gedichte, Legenden sowie traditionelle Spiele und Tänze kennen und wurden so Teil dieses besonderen kulturellen Ereignisses.

Am Abschlusstag kamen wir noch einmal alle zusammen, um die Woche gemeinsam Revue passieren zu lassen. Beim Backen von Orelletes und beim Gestalten von Ölmalereien konnten wir ein letztes Mal aktiv in die Traditionen der Region eintauchen.

Insgesamt war die Erasmusfahrt eine rundum gelungene Woche voller neuer Eindrücke, kultureller Erfahrungen und unvergesslicher Begegnungen.

Turniersieg U17-Mädchenmannschaft

Die U17-Mädchenmannschaft der Lippetalschule hat bei der ersten Runde der Regierungsbezirksmeisterschaften im Fußball einen großen Erfolg gefeiert und sich souverän den Turniersieg gesichert.

Das Turnier, das in Hamm ausgetragen wurde, begann für das Team mit einem spannenden Auftaktspiel gegen das Ernst-Barlach-Gymnasium aus Unna. Nach einem frühen Pfostenschuss von Lena Becker in der zweiten Minute blieb die Partie lange torlos. Erst in der 20. Minute gelang der viel umjubelte Treffer zum 1:0-Endstand (Lena B.).

Im zweiten Spiel trafen die Mädchen der Lippetalschule auf die körperlich überlegene Mannschaft des Märkischen Gymnasiums aus Hamm. Nach einem Kopfballtor infolge einer Ecke geriet das Team zunächst mit 0:1 in Rückstand. Doch die Spielerinnen zeigten große Moral, erarbeiteten sich weitere Chancen und konnten noch vor der Halbzeit durch Lena den verdienten Ausgleich erzielen. Mit großem Einsatz verteidigte die Mannschaft das 1:1 bis zum Schlusspfiff.

Durch den Turniersieg qualifizierte sich die U17 der Lippetalschule, die nur mit einer Spielerin des Alt-Jahrgangs angetreten war, für die Endrunde der Regierungsbezirksmeisterschaften, die am 20. Mai in Dortmund stattfinden wird.

Zum erfolgreichen Team gehörten: Jana, Lena, Lisa, Razan, Laurina, Paula, Mira, Leonie, Zoe und Aaliyah. Betreut wurde die Mannschaft von Lehrkraft A. Loer.
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Einladung zum Elterncafé

Schlümpfe, Spiele und gute Stimmung – die Mottowoche der Q2 im Rückblick

In der Woche vom 16.03. bis 19.03. verabschiedete sich der Abiturjahrgang 2026 mit einer abwechslungsreichen und kreativen Mottowoche vom regulären Schulalltag.

An jedem Tag präsentierten die Abiturient*innen ein neues Motto und sorgten damit für viele unterhaltsame Momente im Schulgebäude. Die Woche startete mit dem Motto „Anfangsbuchstabe“, bei dem die Kostüme an den jeweiligen Anfangsbuchstaben der eigenen Namen angelehnt waren. Am folgenden Tag zeigten sich die Schüler*innen in originellen Gruppenkostümen, bevor es mit der kreativen Kombination aus „falscher Anlass“ und „alles außer Rucksack“ weiterging – ein Tag, der besonders durch seine Vielfalt und seinen Ideenreichtum überzeugte.

Die Mottotage sorgten dabei nicht nur innerhalb des Jahrgangs für gute Laune: Auch die übrigen SchülerInnen wurden in den Pausen von der guten Stimmung der Abiturient*innen angesteckt: Mit Musik, originellen Kostümen und viel Humor entstand täglich eine ausgelassene Atmosphäre, die den Schulalltag spürbar auflockerte und für zahlreiche belustigende Momente sorgte.

Der Höhepunkt der Woche folgte am Donnerstag mit dem großen Spaßtag unter dem Motto „Die Schlümpfe sind los“. Passend dazu schlüpften auch die Beratungslehrkräfte Frau Kalthoff und Frau Hartwig in besondere Rollen und verkleideten sich als Gargamel und seine Katze Azrael – sehr zur Freude der Schulgemeinschaft.

Doch bevor die große Spieleshow in der 3. und 4. Stunde auf dem Schulhof A startete, begann der Tag zunächst ganz im Sinne der guten alten Abiturtradition: leicht chaotisch und mit einem Augenzwinkern. Absperrbänder versperrten den gewohnten Zugang zum Schulgebäude und sorgten bereits am Morgen für erste Verwirrung. Auch in den Klassenräumen wartete eine kleine Überraschung – Tische und Stühle hatten über Nacht ein kreatives „Update“ erhalten und waren alles andere als klassisch angeordnet, sodass zunächst einmal gemeinsam Ordnung geschafft werden musste.

Anschließend verwandelte sich der Schulhof A in eine lebendige Spielarena, die von der Q2 mit viel Engagement und Liebe zum Detail organisiert wurde. Unterstützt durch die professionelle Tontechnik-AG und eine gelungene Moderation entstand eine mitreißende Show. In abwechslungsreichen Spielen traten die Lehrkräfte gegeneinander an: So mussten sie unter anderem Jugendsprache entschlüsseln, Songs erraten oder sich in einem Roller-Wettrennen beweisen. Besonders unterhaltsam wurde es, wenn Spiele verloren gingen: Dann konnte es schon einmal passieren, dass Lehrkräfte vor der gesamten Schulgemeinschaft rappen mussten oder sogar die Schulleitung einen Udo-Jürgens-Klassiker zum Besten gab.

Die Q2 verstand es hervorragend, das Publikum einzubeziehen und für beste Stimmung zu sorgen. Sowohl Lehrkräfte als auch Schüler*innen zeigten sich begeistert von der gelungenen Organisation und der positiven Atmosphäre.

Wir danken dem Abiturjahrgang herzlich für diese kreative und mitreißende Mottowoche und wünschen allen Abiturient*innen viel Erfolg für die anstehenden Prüfung!

Austausch mit Katalonien: Begegnungen, die verbinden

In diesem Frühjahr ging der Schüleraustausch im Jahrgang 7 mit unserer Partnerschule, dem INS Reguissol in Santa Maria de Palautordera (nahe Barcelona), in die zweite Runde. Für unsere Schülerinnen und Schüler wurde dabei schnell deutlich: Solche Begegnungen schaffen Verbindungen, die weit über den Unterricht hinausgehen.

Eine Woche in Katalonien

In der ersten Februarwoche machten sich 25 Schülerinnen und Schüler auf den Weg nach Katalonien. Nach dem Flug von Köln nach Barcelona ging es weiter nach Santa Maria de Palautordera, wo wir herzlich empfangen wurden – ein typisch katalanisches Barbecue sorgte direkt für eine offene und freundliche Atmosphäre.

In den folgenden Tagen lernten unsere Schülerinnen und Schüler das Familien- und Schulleben vor Ort kennen und sammelten viele neue Eindrücke.

Zu den Höhepunkten zählten die Ausflüge nach Barcelona und Girona: Während Barcelona mit seiner Mischung aus Kultur, Meer und Großstadtleben beeindruckte, begeisterte Girona mit seiner historischen Altstadt und besonderen Atmosphäre.

Der Abschied fiel schwer, umso größer war aber auch die Vorfreude auf das Wiedersehen in Deutschland.

Gegenbesuch im Lippetal

Nur wenige Wochen später, kurz vor den Osterferien, durften wir nun unsere katalanischen Gäste im Lippetal willkommen heißen. Nach ersten gemeinsamen Aktivitäten erhielten die Schülerinnen und Schüler Einblicke in den deutschen Schulalltag und lernten sich weiter kennen. Ein besonderes Highlight war die Soest-Team-Challenge, bei der deutsch-katalanische Gruppen gemeinsam die Stadt erkundeten und Teamgeist bewiesen.

Auch der Ausflug nach Münster bot viele Eindrücke – von der interaktiven Zeitreise im „TimeRide Leezodrom“ bis hin zur Erkundung der Altstadt. Für viel Begeisterung sorgte außerdem die gemeinsame Eisdisco in Hamm, bei der alle Schülerinnen und Schüler ausgelassen zusammen Schlittschuh liefen.

Kreativ wurde es in den schulischen Workshops: Hier gestalteten die Schülerinnen und Schüler eigene Etuis, Schlüsselanhänger und individuell bedruckte Osterpostkarten – persönliche Erinnerungsstücke an diese besondere Woche.

Neben dem Programm spielte vor allem das Leben in den Gastfamilien eine wichtige Rolle und trug maßgeblich dazu bei, dass sich schnell echte Verbindungen entwickelten. Ein weiteres Highlight war die von den Eltern organisierte Bowling-Veranstaltung am letzten Abend, bei der alle noch einmal gemeinsam Zeit verbringen konnten.

Den Abschluss bildete ein von den Eltern gespendetes Abschiedsbuffet mit vielen deutschen Spezialitäten in der Schule, das eindrucksvoll zeigte, wie viel Engagement und Unterstützung hinter diesem Austausch steht.

Mehr als nur ein Austausch

Der Austausch hat einmal mehr bewiesen, wie bereichernd solche Begegnungen für die persönliche Entwicklung, das Miteinander und den Blick über den eigenen Alltag hinaus sind.

Schüler und Schülerinnen, die diese Erfahrungen vertiefen möchten, haben an unserer Schule die Möglichkeit, sich in den Jahrgängen 9 und 10 für das Neigungsfach Erasmus+ zu bewerben. Dort werden durch die EU geförderte Austauschprojekte in kleineren Gruppen intensiv und projektorientiert mit Schulen aus ganz Europa vorbereitet und begleitet.

KINDER- UND JUGENDBUCHAUTOR STEFAN GEMMEL ZU GAST AN DER LIPPETALSCHULE

Am Montag, dem 23. März durften sich unsere Jahrgangsstufen 5 bis 7 über den Besuch des Kinder- und Jugendbuchautors Stefan Gemmel freuen. Mit einer großen Portion Humor und Authentizität hielt er zwei sehr gelungene Lesungen für unsere Schülerinnen und Schüler.
Er präsentierte sein unterhaltsames und zugleich witziges Buch „Abenteuer eines Döner-Checkers“ und schaffte es, auch bei den Nicht-Leseratten Interesse am Inhalt der Geschichte zu wecken. Immer wieder hatte er die Lacher auf seiner Seite und zum Abschluss gab es einen tosenden Applaus mit anschließender Autogrammausgabe.
Zudem erklärte er unseren Schülerinnen und Schülern die Entstehung der Illustration seiner bekannten und vielfach verkauften „Schattengreifer“-Trilogie. Unsere Schülerinnen und Schüler zeigten sich beeindruckt und hatten anschließend noch zahlreiche Rückfragen an unseren Gast. So konnten sie viel über den Alltag eines Autors lernen und erfahren, dass auch Schriftstellerinnen und Schriftsteller nicht immer von Anfang an gerne lesen. Stefan Gemmel erzählte unseren Schülerinnen und Schülern, dass er zuerst kein begeisterter Leser war. Erst seine damalige Lehrerin schaffte es mit spannenden Büchern wie Die Schatzinsel, ihn vom Lesemuffel in eine Leseratte zu verwandeln.
Wir sagen vielen Dank, Stefan Gemmel, für die tollen Lesungen und die amüsante Unterhaltung! Außerdem möchten wir uns ebenso herzlich beim Medienzentrum des Kreises Soest bedanken, welches den Großteil der Kosten für die beiden Lesungen an unserer Schule übernommen hat!