Einschränkung beim Kioskbetrieb


Mitteilung der Stattküche:

Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass das Schulbistro aufgrund eines unvorhergesehenen Personalausfalls ab sofort über die Mittagszeit für zwei Wochen geschlossen bleiben muss (02.09.-13.09.). Wir verstehen, dass dies für die Schülerinnen und Schüler sowie für das Personal eine Unannehmlichkeit darstellt, und bitten um Ihr Verständnis.

Wir arbeiten mit Hochdruck daran, eine Lösung zu finden, um den Betrieb so schnell wie möglich wieder aufzunehmen.
Stellenanzeigen sind in ganz unterschiedlichen Medien geschaltet, zeigen allerdings noch wenig Wirkung; evtl. wäre es eine Idee die Personalsuche auch auf Ihrer Homepage stattfinden zu lassen? Die Arbeitszeiten sind für betreuende Elternteile oft noch sehr angenehm.

Über Änderungen oder eine frühere Wiedereröffnung werden wir Sie umgehend informieren.

Sollten Sie Fragen haben, stehen wir Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.

Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Geduld.

Mit freundlichen Grüßen 
  
Lars Stolte

Elternmitwirkung

Sehr geehrte Eltern, hier finden Sie die Hinweise des Schulministeriums zur Elternmitwirkung. Über eine aktive Mitwirkung freut sich die gesamte Schulgemeinde.

Internationale Klasse zeigt sich

Warum bin ich in Deutschland? Was sind meine Ziele? Was ist gut hier?
Für die Aktion #ichstehauf anlässlich des 75. Jubiläums des Grundgesetzes setzten sich die Schülerinnen und Schüler der Internationalen Klasse mit Lehrer Matthias Marx (zweiter von rechts) mit ihrem Aufenthalt in Deutschland auseinander.

Herzfeld – „Ich persönlich ziehe sehr viel daraus. Ich sehe, wie gut wir es in Deutschland haben“, sagte Matthias Marx, Klassenlehrer der Internationalen Klasse der Lippetalschule, kurz vor den Sommerferien, „unsere Alltagsprobleme sind ein Witz gegenüber dem, was meine geflüchteten Schülerinnen und Schüler erlebt haben.“

Die saßen im Kunstunterricht, als Marx gemeinsam mit Schulleiter Volker Wendland die Ergebnisse der Klasse zu #ichstehauf (siehe Kasten) zeigten, mit denen sie um Empathie werben. An mobilen Stellwänden, sodass sie immer wieder eingesetzt werden können, hängen dauerhaft Plakate, auf denen die Schüler folgende Fragen beantwortet hatten: Warum bin ich in Deutschland? Was ist gut an Deutschland? Was möchte ich in Deutschland erreichen?

Anonymisiert, zu ihrem eigenen Schutz, hatten sie ihre Gedanken dazu auf Deutsch und in der Schrift des Landes, aus dem sie kommen, niedergeschrieben. Das Ergebnis ist so vielfältig, wie die Flaggen, die in dem Globus auf dem Regal stecken, und die Heimatländer der Schüler markieren.

„Es vereint die beiden Welten der Sprachen und macht die Plakate zugänglich für künftige Schüler, die noch kein Deutsch sprechen. Sie können sich wiederfinden und fühlen sich vielleicht ein Stück aufgehoben und zu Hause“, erläuterte Marx.

„Warum bin ich nach Deutschland gekommen?“, ist eines der Plakate überschrieben. „Weil in Burundi keine Sicherheit existiert“, schreibt jemand und ein anderer, „weil in der Ukraine Krieg herrscht.“

Darüber steht: „Ich bin wegen der Taliban nach Deutschland gekommen“, daneben „Weil Syrien viele Probleme hat.“ Fast banal klingt dabei etwas, das hier doch so selbstverständlich ist: „Weil ich die Kleidung tragen kann, die ich tragen möchte.“

Was die Schüler an Deutschland schätzen, haben sie auf einem anderen Bogen Pappe ausformuliert. „Die Bildungschancen und -einrichtungen sind sehr gut“, heißt es an einer Stelle, an anderer „Es gibt gute Gesetze, Gleichheit, Kinderschutz und Demokratie.“

Deutschland sei sehr sauber, ein schönes Land mit vielen netten Menschen und es sei schön, dass es Freiheit und Gerechtigkeit gibt, „alle Menschen haben gleiche Rechte.“

Schließlich haben sich die Schüler auch mit ihren Zielen, mit dem, was sie erreichen möchten, auseinandergesetzt. „Meine Zukunft ist es, IT-Ingenieur zu werden“, ist sich einer ganz klar, ein anderer möchte Arzt werden.

Andere bleiben mehr im Jetzt, möchten Erfolg im Unterricht haben und die Schule mit guten Noten abschließen. Einige von ihnen wollen sich weiterbilden und studieren. „Meine Sprache weiterentwickeln, Freunde finden“, schreibt jemand, ein anderer möchte einfach nur in eine normale Klasse gehen.

Vor den Ferien waren es laut Wendland 31 Schüler in der Internationalen Klasse, 44 geflüchtete Schüler insgesamt an der Lippetalschule. Wenn die Schule bald wieder losgeht, wird es eine andere Verteilung sein, denn manche verlassen die Schule nach der zehnten Klasse, andere wechseln eben in die „normalen Klassen“.

Die Internationale Klasse gibt es seit einem Jahr. „Gezwungenermaßen, uns ist die direkte Integration lieber. Das ist sozial und sprachlich einfacher und schneller“, so Wendland. Doch wenn die regulären Klassen voll sind, müssen Ankommende in die Internationale Klasse und so das Schulsystem kennenlernen. Für die volle Lehrerstelle von Marx stellt die Bezirksregierung Projektmittel, die auch für das in Kürze beginnende Schuljahr bewilligt wurden. „Auf sehr einfachem Weg“, lobt Wendland das Verfahren. Haben die Schüler in Deutsch das Sprachniveau B1 (Alltagssprache) erreicht, können sie wechseln. Text: Karin Hillebrand

Quellenangabe: Soester Anzeiger vom 17.08.2024, Seite 19

Känguru-Wettbewerb 2024 des vergangenen Schuljahres: Dritter Sieg in Folge für Igor S.

Abitur Jahrgang 2024

Landesmeisterschaft: Mädchenmannschaft der Lippetalschule auf Platz 4 in NRW

Bei der Landesmeisterschaft im Fußball der Mädchen in Duisburg landete die Lippetalschule unter den 5 besten Teilnehmern in NRW auf einem starken vierten Platz.
Nach dem kurzfristigen Ausfall von einer Spielerin kam das Team zu einem Sieg und drei Niederlagen.
In den ersten zwei Spielen gegen das Friedrich-Spee-Gymnasium Geldern (0:8), das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium Bergisch Gladbach (0:7) mussten sich die Lippetalschülerinnen geschlagen geben. Gegen die vier Nationalspielerinnen und einer Bundesligaspielerin gab es für die Lippetalschule leider nichts zu holen. Im dritten Spiel gegen das Max-Planck-Gymnasium Bielefeld konnte sich die Lippetalschule mit einem verdienten (2:1) Sieg durchsetzen. Das letzte Spiel gegen das Geschwister-Scholl- Gymnasium Münster begann voller Hoffnung, doch noch den dritten Platz zu erreichen. Nach einem stark erkämpften Spiel, verlor die Lippetalschule jedoch knapp mit (0:1) auch das letzte Spiel. Der Traum vom dritten Platz war geplatzt.
Das Liegenlassen einiger hochkarätiger Chancen wurde umgehend mit einigen Gegentoren bestraft.
Insgesamt zeigte die Lippetalschule eine ansprechende Leistung und lässt so auf gute und spannende Spiele im nächsten Schuljahr bei den Landesmeisterschaften hoffen.