Mit einer durchwachsenen Leistung kamen die jüngsten Schüler der Lippetalschule in der Altersklasse vier (Jahrgang 2012 und jünger) bei ihrem ersten Vorrundenturnier zur Kreismeisterschaft auf den zweiten Platz. Aus einem Viererturnier wurde ein Turnier mit lediglich drei Mannschaften, da die Conrad-von-Ense-Schule kurzfristig abgesagt hatte. Kurzer Hand einigten sich die verbliebenen Schulen darauf, die Spielzeit der Spiele zu verlängern.
Das erste Spiel gewannen die Jungen noch souverän mit 2:0 gegen die Ursulinen Schulen Werl. Schon hierbei ließen sie zahlreiche sehr gut heraus gespielte 100-prozentige Chancen liegen. Dieser Schlendrian und Unkonzentriertheiten setzten sich im zweiten Spiel gegen das Mariengymnasium Werl fort. Hier verloren die Herzfelder verdient mit 1:3 gegen den späteren Turniersieger. Im abschließenden Spiel gewann das Mariengymnasium mit 5:1 gegen die Ursulinen.
Für die Lippetalschule spielten:
(Im Tor) Steffen Pils, Bernd Sandknop, Mike Witenbach, Simon Thomas, Stanley Schönmeier, Fabian Möllenhoff, Mats Schubert, Lenny Haberland, Luke Göbel und Lukas Meichsner

Schülerbeiträge in WDR App veröffentlicht!
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Im neuen Elternbrief gibt es aktuelle Informationen in der Übersicht.


Die Schüler*innen des Neigungsfaches Medizin Gesundheit aus dem Jahrgang 10 besuchten das Zentrum Digitale Pflege in Bad Sassendorf. Das vom Kreis Soest und der Wirtschaftsförderung aufgebaute Zentrum ist eine Entwicklungs- und Erfahrungswerkstatt, die es der Bevölkerung ermöglicht ganz niederschwellig alles über Pflege heute und in Zukunft zu erfahren.
Einen Tag lang wurden die Jugendlichen beim Anlegen von Verbänden geschult, durften an einem hochmodernen, digitalisierten Pflegebett Mitschüler*innen lagern oder auf dem Laufpfad Erfahrungen bezüglich Mobilitätseinschränkungen machen. „Die praktischen Erfahrungen, die die Jugendlichen hier heute sammeln durften, wecken einerseits das Interesse an verschiedenen medizinischen Berufen, aber viel gewichtiger finde ich die Schulung der eigenen Achtsamkeit und Wahrnehmung im Sinne der Gesunderhaltung, die bei den Themen ‚Mobilitätseinschränkungen‘ und ‚Druckgeschwüre und Lagerung‘ sehr gut herauskamen“, so die betreuende Lehrkraft Dr. Ulrich Vedder.
Zusammen mit Benedikt Meyer zu Theenhausen, dem Leiter des Zentrums Digitale Pflege, hatte er das Pilotprojekt als Tagespraktikum angestoßen. Das Projekt soll zukünftig in Jahrgang 10 fester Bestandteil des Neigungsfaches Medizin Gesundheit werden und knüpft eng an die Erfahrungen der Besuche der Albrecht-Schneider-Akademie im Klinikum der Stadt Soest an.





Das Erasmus+-Projekt, das von unserer Schule organisiert wurde, führte sieben Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 9, begleitet von Frau Fullerton und Frau Menzel, für eine Woche nach Santa Maria de Palautordera, Spanien. Im November des vergangenen Jahres waren einige Spanier aus dem sonnigen Katalonien im Lippetal. Circa 50 Kilometer von Barcelona entfernt befindet sich das bezaubernde Dorf Santa Maria Palautordera mit seinen circa 10.000 Einwohnern und Einwohnerinnen. Dort wurden die Schülerinnen und Schüler herzlich von ihren Gastfamilien und Gastkindern, die sie bereits von ihrem Austausch im November kannten, in Empfang genommen. Im Laufe der Woche lernten wir in verschiedenen Workshops, katalanisch zu kochen, Sardana zu tanzen und zu musizieren. Dabei gewannen wir einen Einblick in die katalanische Kultur, Lebensgewohnheiten und Landschaft. Besuche im schönen Barcelona und im mittelalterlich-geprägten Girona durften ebenfalls nicht fehlen und brachten uns das Leben in den katalanischen Städten näher. Zum Abschluss der Woche fertigten die Kinder im Stile Gaudís ein Kunstwerk an der Schulwand an. Dabei gestalteten sie Tiere, die in den am Projekt beteiligten Ländern und Regionen Norwegens (Papageientaucher), Kataloniens (Gecko) und Deutschlands (Libelle) vom Aussterben bedroht sind, als Trencadís. Müde, aber glücklich kehrten wir am Ende der Woche nach Lippetal zurück, wo wir unsere Erinnerungen und Erfahrungen weitertragen werden.





Anmeldungen auf Höchststand – Enttäuschung bei Ablehnung durch Überhang
Nach Abschluss des vorgezogenen Anmeldeverfahrens der Lippetalschule steht fest, dass die Zahl der Eltern, die sich für ihr Kind nach Beendigung der Grundschulzeit einen Schulplatz an der Lippetalschule wünschen, auf ein neues Rekordniveau geklettert ist. Mit 171 Anmeldungen hat die Lippetalschule, die 2011 an den Start ging, so viele Anmeldungen wie noch nie zu verzeichnen. Ein Überhang der Anmeldungen wurde zwar erwartet, so dass die Bezirksregierung Arnsberg das vorgezogene Verfahren genehmigte. Dass dieser nun aber so deutlich ausfällt, war nicht vorhersehbar. 135 Schulplätze stehen verteilt auf fünf Klassen zur Verfügung. Das große Interesse bestätigt die engagierte Arbeit des gesamten Teams der Lippetalschule. So wurde die Schule in jüngster Vergangenheit mehrfach mit Preisen auf Landesebende ausgezeichnet. Die gute Zusammenarbeit mit dem Schulträger wurde dabei immer wieder gelobt. Die positive Entwicklung zeigt aber auch, dass von vielen Grundschuleltern die gemeinsame Schullaufbahn der Kinder bis hin zum Abitur in einer ländlichen Umgebung geschätzt wird.
„Die Anmeldezahlen sind eine schöne Bestätigung unserer Arbeit und wir danken den Eltern für das Vertrauen, dass wir ihre Kinder gemeinsam zu den individuell bestmöglichen Abschlüssen führen können. Mir ist bewusst, dass Familien, die keinen Schulplatz erhalten können, enttäuscht sein werden, aber die Kapazitätsgrenzen sind gesetzlich festgelegt und selbstverständlich vollständig ausgeschöpft worden“, so Schulleiter Volker Wendland.
Da Anmeldungen an mehreren Schulen gleichzeitig gemäß §1 der Ausbildungs- und Prüfungsordnung NRW unzulässig sind, mussten alle Eltern den Anmeldschein der Grundschule bei Anmeldung an der Lippetalschule abgeben. Im Falle der Ablehnung erhalten die Familien den Anmeldeschein jetzt zurück, um sich ab dem 12.02.2024 an einer anderen weiterführenden Schule in der Umgebung anmelden zu können.
Die Schulgemeinschaft der Lippetalschule freut sich nun auf die neuen Fünftklässlerinnen und Fünftklässler und begrüßt sie erstmals komplett am 25. Juni zu einem ersten Kennenlernen in der neuen Klassengemeinschaft.