Einblick in die Praxis für Fachkräfte in Ausbildung

Nachdem die Gesamtschule Lippetal schon seit Jahren erfolgreich mit dem Konzept der Firma Berger Antigewalt- und Coolness Training arbeitet und durch ein einheitliches Gewaltpräventionskonzept den Kindern Klarheit und Sicherheit gibt, unterstützt sie nun auch die Ausbildung von pädagogischen Fachkräften.

„Wir möchten etwas zurückgeben und den Fachkräften, die sich zur „Fachkraft Gewaltprävention“ ausbilden lassen, zeigen, wie es in der Praxis funktioniert“, so die Leitung Herr Zajac.

Das Kredo „Aus der Praxis für die Praxis“ steht bei dieser Zusatzqualifikation im Vordergrund.

Lehrer, Erzieher, Sozialpädagogen und andere pädagogische Fachkräfte begeben sich in einem intensiven Selbsterfahrungsprozess auf den Weg hin zur Gewaltprävention in ihren Einrichtungen. Sie erarbeiten die Ursachen von Gewalt, setzen sich mit ihrem eigenen Konfliktstil auseinander und bekommen ein großes Angebot an Handwerkszeug im Umgang mit Konflikten. Nach 3 Modulen à 2 Tagen dürfen sie sich „Fachkraft Gewaltprävention“ nennen.

Auch die Gesamtschule Lippetal hat Kollegen diese Ausbildung ermöglicht. So sind diese in der Lage, Coolness-Trainings in den Klassen durchzuführen und neue Kollegen in der professionellen gewaltfreien Konfliktbewältigung zu schulen. Diese Form der Nachhaltigkeit zeigte sich auch, als im März 20 Fachkräfte im Rahmen ihrer Ausbildung bei dem Coolness-Training in der Lippetalschule zuschauten. Sie waren begeistert, welche Klarheit und Wertschätzung in dieser Schule herrscht. „Man kommt rein und spürt, hier herrscht keine Willkür. Die Ampel hängt in jedem Klassenraum und alle Erwachsenen ziehen an einem Strang“, so eine Fortbilderin.

Auf diese Weise fördert die Lippetalschule nachhaltig den respektvollen Umgang miteinander.

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