Vom 9. bis 15. November reisten acht Schülerinnen und Schüler aus dem Jahrgang 9 nach Alenquer in Portugal, um gemeinsam mit unserer finnischen Partnerschule aus Lemi an einer Erasmus+-Woche teilzunehmen. Der Austausch ist Teil des Neigungsfachs Erasmus+, in dem unsere Schülerinnen und Schüler im Laufe des Schuljahres internationale Erfahrungen sammeln, selbst Gastgeber werden und gemeinsam am Projekt „Roots and Routes – connecting heritage and horizons“ arbeiten. Schon der erste Tag an unserer Partnerschule, dem Agrupamento de Escolas Damião de Gois in Alenquer, machte deutlich, wie herzlich wir willkommen geheißen wurden: Ein Buffet mit landestypischen Spezialitäten, viele offene Gesichter und eine warme Atmosphäre sorgten für einen perfekten Start. Viele unserer Schülerinnen und Schüler berichteten schnell davon, wie gut sie sich in ihren Gastfamilien aufgehoben fühlten, ein schönes Zeichen für die besondere Gastfreundschaft, die uns die ganze Woche über begleitet hat.
Das Programm war vielfältig und bot zahlreiche Gelegenheiten, Kultur, Geschichte und Menschen kennenzulernen. In der Schule nahmen wir an Icebreaker-Aktivitäten teil, erkundeten die Schule und wurden anschließend im Rathaus von der Bürgermeisterin begrüßt. Besonders eindrucksvoll war der Tagesausflug nach Lissabon, an dem wir Belém mit seinen historischen Monumenten sowie das Castelo de São Jorge besichtigten. Bei strahlendem Sonnenschein bot die Stadt ein faszinierendes Bild, das unsere Gruppe nachhaltig beeindruckte.
Als das Wetter zur Wochenmitte schlechter wurde, reagierte die portugiesische Schule äußerst flexibel. Statt der geplanten Stadtrallye gab es eine digitale Challenge mit Google Maps, bei der die Schülerinnen und Schüler kreativ wurden, Quizfragen lösten und humorvolle Fotomontagen gestalteten. Auch der Besuch der Weinkinkellerei Casa Santos Lima sowie der beiden Museen in Alenquer, die das Leben von Damião de Góis beleuchten, boten interessante Einblicke in die Geschichte der Region.
Am Donnerstagabend fand in der Schule eine große gemeinsame Abschiedsfeier statt: Ein Moment, der vielen besonders in Erinnerung bleiben wird. Wieder hatten die portugiesischen Gastgeber ein reichhaltiges Buffet mit lokalen Spezialitäten vorbereitet, es wurde viel gelacht, miteinander getanzt und Gruppen aus allen drei Ländern rückten noch enger zusammen. Am Ende lagen sich viele Schülerinnen und Schüler in den Armen, glücklich über die neuen Freundschaften, die in nur wenigen Tagen entstanden waren.
Der letzte Programmtag führte uns erneut nach Lissabon. Da der geplante Küstenausflug wetterbedingt ausfallen musste, besuchten wir das beeindruckende Ozeanarium, dessen vielfältige Unterwasserwelt die gesamte Gruppe faszinierte. Ein gemeinsames Abendessen im Hard Rock Café Lissabon bildete schließlich den Abschluss der Reise. Hier ließ unsere Reisegruppe die Woche noch einmal Revue passieren, begleitet von vielen Gesprächen, viel Gelächter und der spürbaren Freude darüber, wie eng die Gruppe in diesen Tagen zusammengewachsen war.
Die Woche in Portugal war geprägt von echter Herzlichkeit, besonderen Begegnungen und vielen Momenten, die noch lange nachwirken werden. Im kommenden Frühjahr dürfen wir unsere portugiesischen und finnischen Partnerschülerinnen und -schüler bei uns in Lippetal begrüßen, bevor wir im Mai selbst nach Finnland reisen. Die Vorfreude auf das Wiedersehen ist groß, und die Erinnerungen an Portugal werden uns bis dahin begleiten.











