Erasmus+ in Finnland

Gelungener Abschluss eines ereignisreichen Austauschjahres

Mit vielen neuen Eindrücken, internationalen Freundschaften und unvergesslichen Erlebnissen kehrten neun Schülerinnen und Schüler des Neigungsfachs Erasmus+ aus Finnland zurück. Die Mobilität nach Lemi bildete den Abschluss eines ereignisreichen Erasmus+ Jahres an der Lippetalschule und bot den Jugendlichen die Möglichkeit, Europa erneut ganz unmittelbar zu erleben.

Während der Austauschwoche lebten die Schülerinnen und Schüler in finnischen Gastfamilien und nahmen gemeinsam mit Jugendlichen aus Finnland und Portugal an verschiedenen Workshops und Aktivitäten teil. Bereits am ersten Tag lernten sich die Teilnehmenden bei Kennenlernspielen besser kennen. Außerdem konnten sie erste finnische Wörter und Redewendungen auf spielerische Weise erlernen und beim gemeinsamen Backen einer typisch finnischen Spezialität Einblicke in die finnische Kultur gewinnen.

Die abwechslungsreiche Woche bot zahlreiche Gelegenheiten, Land und Leute kennenzulernen. In der historischen Festungsanlage von Lappeenranta erkundeten die Schülerinnen und Schüler die Geschichte des Ortes auf besondere Weise: In internationalen Gruppen lösten sie digitale Rätselaufgaben und Challenges, die sie durch das Gelände führten. Darüber hinaus entdeckte die Gruppe die Hafenregion rund um den Saimaa-See, den größten See Finnlands, und lernte verschiedene Facetten des finnischen Lebens kennen.

Ein weiteres Highlight war die Wanderung durch den Nationalpark Repovesi. Nach mehreren Kilometern durch die beeindruckende finnische Natur stärkten sich die Teilnehmenden bei einem gemeinsamen Grillen am Lagerfeuer. Anschließend stand der Besuch des UNESCO-Weltkulturerbes Verla auf dem Programm, das spannende Einblicke in die finnische Industriegeschichte bot.

Auch typisch finnische Traditionen kamen nicht zu kurz. Besonders begeistert waren die Jugendlichen von einem Saunanachmittag direkt am See. Wer mutig genug war, konnte nach dem Saunagang unmittelbar ins kalte Wasser springen – eine Erfahrung, die für viele zu den Höhepunkten der Woche gehörte.

Während der gesamten Woche begleitete die Schülerinnen und Schüler außerdem ein besonderes Projekt: die sogenannten „FinStones“. Zu Beginn suchte sich jede und jeder einen eigenen Stein aus. Dieser wurde im Laufe der Woche individuell gestaltet und bemalt. Zum Abschluss wurden die Steine in Lemi ausgelegt, damit andere Menschen sie entdecken, mitnehmen und an einem neuen Ort wieder aussetzen können.

Bei einer Ortsführung durch Lemi lernten die Schülerinnen und Schüler die kleine finnische Gemeinde näher kennen. Ein besonderes Detail erfuhren sie dabei ebenfalls: Lemi bezeichnet sich selbst als „Hauptstadt des Heavy Metals“ – eine für viele überraschende und typisch finnische Besonderheit.

Ein weiterer Höhepunkt war die gemeinsame Abschlussfeier. Dort wurden typische finnische Tänze eingeübt und gemeinsam getanzt. Die ausgelassene Stimmung zeigte noch einmal, wie viele neue Freundschaften und schöne Erinnerungen während der Woche entstanden waren.

Die Mobilität nach Finnland bildete zugleich den Abschluss eines erfolgreichen Erasmus+ Jahres an der Lippetalschule. Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 9 und 10 konnten in den vergangenen Monaten an verschiedenen internationalen Begegnungen in Europa teilnehmen und dabei wertvolle sprachliche, kulturelle und persönliche Erfahrungen sammeln. Die Woche in Finnland setzte einen gelungenen Schlusspunkt unter ein Schuljahr voller neuer Perspektiven, gemeinsamer Projekte und gelebter europäischer Zusammenarbeit.