Osterferien bis einschl. 12.04.2026

Mit dem Duft von Frühling in der Luft und den bunten Blumen, die langsam aus ihrem Schlaf erwachen, möchten wir der gesamte Schulgemeinde fröhliche Ostergrüße mit auf den Weg geben.

Damit verbunden ist auch, dass wir allen schöne und erholsame Ferien wünschen. Unsere Oberstufenschülerinnen und -schüler der Q2 haben einen schönen ABI-Scherz durchgeführt und können sich nun auf die Prüfungen vorbereiten, die in der Woche nach den Ferien starten. Anschließend warten die zentralen Prüfungen auf unseren Abschlussjahrgang 10. Die unterrichtsfreie Zeit hält also die ein oder andere Aufgabe bereit.

Für alle Schülerinnen und Schüler beginnt der Unterricht wieder am Montag, den 13.04.2026 um 8:00 Uhr.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Lieben ein frohes Osterfest!

Ihr Schulleitungsteam der Lippetalschule

Bild: Jessica Degener

Schlümpfe, Spiele und gute Stimmung – die Mottowoche der Q2 im Rückblick

In der Woche vom 16.03. bis 19.03. verabschiedete sich der Abiturjahrgang 2026 mit einer abwechslungsreichen und kreativen Mottowoche vom regulären Schulalltag.

An jedem Tag präsentierten die Abiturient*innen ein neues Motto und sorgten damit für viele unterhaltsame Momente im Schulgebäude. Die Woche startete mit dem Motto „Anfangsbuchstabe“, bei dem die Kostüme an den jeweiligen Anfangsbuchstaben der eigenen Namen angelehnt waren. Am folgenden Tag zeigten sich die Schüler*innen in originellen Gruppenkostümen, bevor es mit der kreativen Kombination aus „falscher Anlass“ und „alles außer Rucksack“ weiterging – ein Tag, der besonders durch seine Vielfalt und seinen Ideenreichtum überzeugte.

Die Mottotage sorgten dabei nicht nur innerhalb des Jahrgangs für gute Laune: Auch die übrigen SchülerInnen wurden in den Pausen von der guten Stimmung der Abiturient*innen angesteckt: Mit Musik, originellen Kostümen und viel Humor entstand täglich eine ausgelassene Atmosphäre, die den Schulalltag spürbar auflockerte und für zahlreiche belustigende Momente sorgte.

Der Höhepunkt der Woche folgte am Donnerstag mit dem großen Spaßtag unter dem Motto „Die Schlümpfe sind los“. Passend dazu schlüpften auch die Beratungslehrkräfte Frau Kalthoff und Frau Hartwig in besondere Rollen und verkleideten sich als Gargamel und seine Katze Azrael – sehr zur Freude der Schulgemeinschaft.

Doch bevor die große Spieleshow in der 3. und 4. Stunde auf dem Schulhof A startete, begann der Tag zunächst ganz im Sinne der guten alten Abiturtradition: leicht chaotisch und mit einem Augenzwinkern. Absperrbänder versperrten den gewohnten Zugang zum Schulgebäude und sorgten bereits am Morgen für erste Verwirrung. Auch in den Klassenräumen wartete eine kleine Überraschung – Tische und Stühle hatten über Nacht ein kreatives „Update“ erhalten und waren alles andere als klassisch angeordnet, sodass zunächst einmal gemeinsam Ordnung geschafft werden musste.

Anschließend verwandelte sich der Schulhof A in eine lebendige Spielarena, die von der Q2 mit viel Engagement und Liebe zum Detail organisiert wurde. Unterstützt durch die professionelle Tontechnik-AG und eine gelungene Moderation entstand eine mitreißende Show. In abwechslungsreichen Spielen traten die Lehrkräfte gegeneinander an: So mussten sie unter anderem Jugendsprache entschlüsseln, Songs erraten oder sich in einem Roller-Wettrennen beweisen. Besonders unterhaltsam wurde es, wenn Spiele verloren gingen: Dann konnte es schon einmal passieren, dass Lehrkräfte vor der gesamten Schulgemeinschaft rappen mussten oder sogar die Schulleitung einen Udo-Jürgens-Klassiker zum Besten gab.

Die Q2 verstand es hervorragend, das Publikum einzubeziehen und für beste Stimmung zu sorgen. Sowohl Lehrkräfte als auch Schüler*innen zeigten sich begeistert von der gelungenen Organisation und der positiven Atmosphäre.

Wir danken dem Abiturjahrgang herzlich für diese kreative und mitreißende Mottowoche und wünschen allen Abiturient*innen viel Erfolg für die anstehenden Prüfung!

Austausch mit Katalonien: Begegnungen, die verbinden

In diesem Frühjahr ging der Schüleraustausch im Jahrgang 7 mit unserer Partnerschule, dem INS Reguissol in Santa Maria de Palautordera (nahe Barcelona), in die zweite Runde. Für unsere Schülerinnen und Schüler wurde dabei schnell deutlich: Solche Begegnungen schaffen Verbindungen, die weit über den Unterricht hinausgehen.

Eine Woche in Katalonien

In der ersten Februarwoche machten sich 25 Schülerinnen und Schüler auf den Weg nach Katalonien. Nach dem Flug von Köln nach Barcelona ging es weiter nach Santa Maria de Palautordera, wo wir herzlich empfangen wurden – ein typisch katalanisches Barbecue sorgte direkt für eine offene und freundliche Atmosphäre.

In den folgenden Tagen lernten unsere Schülerinnen und Schüler das Familien- und Schulleben vor Ort kennen und sammelten viele neue Eindrücke.

Zu den Höhepunkten zählten die Ausflüge nach Barcelona und Girona: Während Barcelona mit seiner Mischung aus Kultur, Meer und Großstadtleben beeindruckte, begeisterte Girona mit seiner historischen Altstadt und besonderen Atmosphäre.

Der Abschied fiel schwer, umso größer war aber auch die Vorfreude auf das Wiedersehen in Deutschland.

Gegenbesuch im Lippetal

Nur wenige Wochen später, kurz vor den Osterferien, durften wir nun unsere katalanischen Gäste im Lippetal willkommen heißen. Nach ersten gemeinsamen Aktivitäten erhielten die Schülerinnen und Schüler Einblicke in den deutschen Schulalltag und lernten sich weiter kennen. Ein besonderes Highlight war die Soest-Team-Challenge, bei der deutsch-katalanische Gruppen gemeinsam die Stadt erkundeten und Teamgeist bewiesen.

Auch der Ausflug nach Münster bot viele Eindrücke – von der interaktiven Zeitreise im „TimeRide Leezodrom“ bis hin zur Erkundung der Altstadt. Für viel Begeisterung sorgte außerdem die gemeinsame Eisdisco in Hamm, bei der alle Schülerinnen und Schüler ausgelassen zusammen Schlittschuh liefen.

Kreativ wurde es in den schulischen Workshops: Hier gestalteten die Schülerinnen und Schüler eigene Etuis, Schlüsselanhänger und individuell bedruckte Osterpostkarten – persönliche Erinnerungsstücke an diese besondere Woche.

Neben dem Programm spielte vor allem das Leben in den Gastfamilien eine wichtige Rolle und trug maßgeblich dazu bei, dass sich schnell echte Verbindungen entwickelten. Ein weiteres Highlight war die von den Eltern organisierte Bowling-Veranstaltung am letzten Abend, bei der alle noch einmal gemeinsam Zeit verbringen konnten.

Den Abschluss bildete ein von den Eltern gespendetes Abschiedsbuffet mit vielen deutschen Spezialitäten in der Schule, das eindrucksvoll zeigte, wie viel Engagement und Unterstützung hinter diesem Austausch steht.

Mehr als nur ein Austausch

Der Austausch hat einmal mehr bewiesen, wie bereichernd solche Begegnungen für die persönliche Entwicklung, das Miteinander und den Blick über den eigenen Alltag hinaus sind.

Schüler und Schülerinnen, die diese Erfahrungen vertiefen möchten, haben an unserer Schule die Möglichkeit, sich in den Jahrgängen 9 und 10 für das Neigungsfach Erasmus+ zu bewerben. Dort werden durch die EU geförderte Austauschprojekte in kleineren Gruppen intensiv und projektorientiert mit Schulen aus ganz Europa vorbereitet und begleitet.

KINDER- UND JUGENDBUCHAUTOR STEFAN GEMMEL ZU GAST AN DER LIPPETALSCHULE

Am Montag, dem 23. März durften sich unsere Jahrgangsstufen 5 bis 7 über den Besuch des Kinder- und Jugendbuchautors Stefan Gemmel freuen. Mit einer großen Portion Humor und Authentizität hielt er zwei sehr gelungene Lesungen für unsere Schülerinnen und Schüler.
Er präsentierte sein unterhaltsames und zugleich witziges Buch „Abenteuer eines Döner-Checkers“ und schaffte es, auch bei den Nicht-Leseratten Interesse am Inhalt der Geschichte zu wecken. Immer wieder hatte er die Lacher auf seiner Seite und zum Abschluss gab es einen tosenden Applaus mit anschließender Autogrammausgabe.
Zudem erklärte er unseren Schülerinnen und Schülern die Entstehung der Illustration seiner bekannten und vielfach verkauften „Schattengreifer“-Trilogie. Unsere Schülerinnen und Schüler zeigten sich beeindruckt und hatten anschließend noch zahlreiche Rückfragen an unseren Gast. So konnten sie viel über den Alltag eines Autors lernen und erfahren, dass auch Schriftstellerinnen und Schriftsteller nicht immer von Anfang an gerne lesen. Stefan Gemmel erzählte unseren Schülerinnen und Schülern, dass er zuerst kein begeisterter Leser war. Erst seine damalige Lehrerin schaffte es mit spannenden Büchern wie Die Schatzinsel, ihn vom Lesemuffel in eine Leseratte zu verwandeln.
Wir sagen vielen Dank, Stefan Gemmel, für die tollen Lesungen und die amüsante Unterhaltung! Außerdem möchten wir uns ebenso herzlich beim Medienzentrum des Kreises Soest bedanken, welches den Großteil der Kosten für die beiden Lesungen an unserer Schule übernommen hat!

Elternabend Jg. 8

In diesem Beitrag findet sich die Präsentation vom Elternabend, der über die möglichen Abschlüsse sowie über die Neigungsfächerwahl für die Jahrgänge 9 und 10 informiert hat.

Erasmusfahrt nach Italien

Vom 9. bis 15. März reisten fünf Schülerinnen des Jahrgangs 10 im Rahmen des Neigungsfachs Erasmus+ nach Potenza in Süditalien. Im Laufe des Schuljahres sammeln die Teilnehmenden internationale Erfahrungen, nehmen Gäste auf und arbeiten gemeinsam an Projekten mit Partnerschulen in Europa.

Unsere Reise begann früh am Morgen um 8 Uhr in Hamm. Von dort fuhren wir gemeinsam mit dem Zug nach Düsseldorf und flogen anschließend über München weiter nach Neapel. Der Flug verlief reibungslos, wobei zwei Schülerinnen zunächst ihren Personalausweis vergessen haben. In Neapel, der lebhaften Hafenstadt am Fuße des Vesuvs und Geburtsort der Pizza, legten wir einen kurzen Zwischenstopp ein und stärkten uns stilecht mit einer original italienischen Pizza. Danach ging es mit dem Bus weitere zwei Stunden bis nach Potenza.

Am nächsten Morgen lernten wir zunächst unsere Partnerschule kennen und erhielten spannende Einblicke in das italienische Schulsystem. Beim anschließenden Kennenlernprogramm wurde viel gelacht und getanzt, was sofort für eine offene und herzliche Atmosphäre sorgte. Am Nachmittag entdeckten wir Potenza bei einer digitalen Stadtrundführung. Die auf einem Bergrücken gelegene Hauptstadt der Region Basilikata beeindruckt mit engen Gassen, historischen Gebäuden und weiten Ausblicken über die umliegende Landschaft.

Am zweiten Tag unternahmen wir einen Ausflug in das kleine Bergdorf Anzi. Dort besuchten wir das Planetario di Anzi, eines der modernsten Planetarien Süditaliens, und lernten in einer eindrucksvollen Vorführung viel über Sterne, Planeten und die Weiten des Universums. Anschließend bestaunten wir eine kunstvoll gestaltete Weihnachtskrippe, das Presepe Poliscenico Stabile di Anzi, das zu den größten und detailreichsten Krippendarstellungen Europas zählt.

Der dritte Tag war für viele ein besonderes Highlight: Wir fuhren nach Matera, eine der ältesten durchgehend bewohnten Städte der Welt. Berühmt ist Matera vor allem für die faszinierende Höhlensiedlungen, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. Beim Rundgang durch die historische Altstadt fühlten wir uns wie auf einer Reise in die Vergangenheit. Anschließend nahmen wir an einem Brot-Workshop teil und erfuhren, wie das traditionelle Hartweizenbrot der Region seit Jahrhunderten hergestellt wird.

Am vierten Tag führte uns unser Ausflug nach Avigliano. Während einer Stadtführung lernten wir die lange und bewegte Geschichte der Stadt kennen, die für ihr traditionelles Handwerk und ihre Trachten bekannt ist. Ein besonderes Erlebnis war eine Aufführung mit traditionellen italienischen Tänzen und Musik, die uns die regionale Kultur auf lebendige Weise näherbrachte.

Die Erasmus+-Woche war für alle Beteiligten eine außergewöhnlich bereichernde Erfahrung. Wir entdeckten neue Orte, lernten Traditionen kennen, knüpften internationale Freundschaften und stärkten unsere Partnerschaften in Europa – Erinnerungen, die sicher noch lange bleiben werden.