Spende für das Hammer Forum

Die Klasse 8a hat im letzten Sommer beim Sportturnier und in den Pausen auf dem Schulhof Wassereis verkauft und 300€ eingenommen. Um Kindern anderer Nationalitäten zu helfen, haben die Schülerinnen und Schüler sich überlegt, das Hammer Forum zu unterstützen. Diese Kinderhilfsorganisation versorgt medizinisch erkrankte und verletzte Kinder weltweit in verschiedenen Krisengebieten. Die meisten Kinder werden vor Ort behandelt, Spezialfälle werden aber auch nach Deutschland geholt und in verschiedenen Kliniken operieret. Zur Genesung werden die Kinder in Gastfamilien untergebracht. Frau Broadbent, Krankenschwester in einer Hammer Klinik, unterstützt dieses Projekt seit vielen Jahren und fährt regelmäßig mit in die Krisengebiete, wie dem Kongo. Von ihrer langjährigen Arbeit und ihren Erfahrungen hat sie der Klasse 8a berichtet und viele Fotos gezeigt. Bei dieser Gelegenheit konnten wir Frau Broadbent den Spendenscheck im Wert von 300€ für das Hammer Forum überreichen. Sie bedankte sich herzlich für das Engagement der Schülerinnen und Schüler.  

Mit starker Leistung zum Vizemeistertitel

Mit einer starken Leistung erreichte unsere jüngste Schulmannschaft im Finalturnier der WK 4 (Jahrgänge 2011 und jünger) ohne die kurzfristigen Ausfälle der beiden Leistungsträger Emil Wischnowski und Oskar Nienaber einen starken zweiten Platz.
Im Eröffnungsspiel wurde das Archigymnasium Soest souverän mit 3:0 bezwungen. Die Tore erzielten Julian Heidrich, Bernd Sandknop und Ali Mattout. Das zweite Spiel gegen das Gymnasium Warstein entpuppte sich als Endspiel um den Kreismeistertitel. Hier gerieten die Lippetaler nach einem Distanzschuss unter die Lattenkante mit 0:1 in Rückstand. Doch die Mannschaft zeigte Moral und spielte sich viele gute Torchancen heraus. Leider wollte der Ball einfach nicht zum verdienten Ausgleich ins Tor gehen.
Im letzten Spiel gegen das evangelische Gymnasium Lippstadt ging es um den zweiten Platz. Hier wurde Noah Meyer mit zwei Toren aus der Distanz zum Matchwinner. Auch Milano Kolanski glänzte in diesem Spiel mit zwei Paraden im Tor.
Somit landete die Lippetalschule auf dem guten zweiten Platz.

Ebenfalls Zweiter wurden die Mädchen in der gleichen Altersklasse. Sie unterlagen nach 2 x 20 Minuten dem überlegenen Team des Gymnasium Antonianum Geseke mit 1:5. Trotzdem zeigten die jungen Lippetalschülerinnen bei ihrem ersten Meisterschaftsauftritt eine gute und kämpferische Leistung.

Abschlüsse an der Lippetalschule und Informationen zu den Neigungsfächern für Jg. 8

Anlässlich des Elternabends für Jahrgang 8 möchten wir gerne die wichtigsten Informationen zu den Abschlüssen an der Lippetalschule sowie zu den Neigungsfächern ab Jahrgang 9 hier in der Präsentation zur Verfügung stellen:

WP-Wahl für Jahrgang 6

Alle Informationen vom Elternabend zur WP-Wahl bzw. zu den Fächern, die für den Jahrgang 6 zur Verfügung stehen, finden sich hier:

WK 4 Jungen gewinnen souverän die Vorrunde in Herzfeld

Mit einer guten Vorstellung qualifizierte sich das junge Team der Lippetalschule (Jahrgang 2011 und jünger) für die Finalrunde des Kreises Soest im Fußball.
Im Auftaktspiel gelang ein 2:1 Erfolg gegen das Gymnasium aus Erwitte. Im zweiten Spiel wurde das Mariengymnasium Werl glatt mit 3:0 geschlagen. Schon hier deutete sich an, dass sich die jungen Schüler aus den Jahrgängen fünf und sechs so langsam finden. Im abschließenden Endspiel konnte nach ausgeglichenem Beginn die Mannschaft der Ursulinenschule Werl glatt mit 4:0 bezwungen werden. Auch hier zeigten die Lippetaler schöne Kombinationen, die zu Toren führten.

Mit folgender Aufstellung wurde gespielt:
Torwart: Milano Kolanski
Abwehr: Noah Meyer, Oskar Nieaber, Malte Schreiber und Maik Witenbach
Mittelfeld/Sturm: Ali Mattout, Emil Wischnowski, Julian Heidrich, Ahmed Alsaaour und Jonas Spoden



Schüler besuchen Europa

Lippetalschule baut Programm „Erasmus+“ jahrgangsübergreifend aus

Die Lippetalschule ist für „Erasmus+“ akkreditiert. Koordinatorin Sandra Albert, Leni Bannert, Eva Rasche, Ann Hoffmeier, Mara Lindner und Schulleiter Volker Wendland freuen sich auf die kommenden Projekte im Austausch mit den Partnerländern. Foto: Hillebrand 

Herzfeld – Andere Länder, andere Sitten – und das auch in Schulalltag und Freizeit. Erfahrungen, die Mädchen und Jungen der Lippetalschule wieder verstärkt machen können.

Seit 2021 ist die Schule für „Erasmus+“ akkreditiert, ein Programm, das seit 2014 Begegnungen europäischer Jugendlicher in Schule und beruflicher Bildung, auch digital und in Projekten, fördert. Mit der Akkreditierung wurde im Prinzip ein Mitgliedsstatus erreicht, der bis zum Jahr 2027 jährlich feste Fördermittel für Projekte und Austausch ermöglicht – zuvor musste die Förderung jeweils für jedes Projekt einzeln beantragt werden.

2018 gab es das erste große Projekt in dem Verbund von sechs Partnerschulen; bereits viermal haben Kleingruppen mit bis zu sieben Schülern eine der Schulen besucht, nur die Tour nach Schweden konnte Corona-bedingt nicht mehr stattfinden. 2019 waren etwa 30 Schüler aus den europäischen Partnerschulen zum Gegenbesuch im Gastgeberland Deutschland in Lippetaler Familien untergebracht.

Mara Lindner und Leni Bannert (beide 17) fuhren als Vierzehnjährige mit nach Rom. „Wir haben den Vatikan, den Trevi-Brunnen und die spanische Treppe besichtigt. Die italienischen Schüler mussten aber zum Unterricht. Sie haben uns aus ihrem Schulalltag erzählt. Sie fangen erst um neun Uhr an und um 13 Uhr ist schon Schulschluss“, sagt Mara und Leni ergänzt: „Dafür ging die kleine Schwester meiner Austauschschülerin in die Vorschule statt in den Kindergarten und lernte dort Zahlen und Buchstaben.“

Aber auch die Freizeit und das Alltagsleben lernten die beiden Schülerinnen kennen. „Es ist interessant, andere Kulturen, Bräuche und Essgewohnheiten kennenzulernen.

Die Schule in Schweden ist international. 2020 konnten noch Schüler von dort kommen. Leni hatte einen Polen zu Gast, Mara eine Koreanerin, die beide die schwedische Schule besuchten. „Die haben bei uns abends Hausaufgaben mit dem iPad gemacht, waren damals digital viel weiter als wir in Deutschland“, erklärt Leni. Bereits für die Teilnahme hatten die Gäste individuelle Bewerbungen schreiben und darlegen müssen, warum gerade sie für die Fahrt geeignet sind.

Mit Beginn des kommenden Schuljahres 2023/2024 geht es nun wieder richtig los, erste Projekte, die einer Fahrt vorgeschaltet sind, laufen bereits.

Ab der sechsten Klasse gibt es die Möglichkeit, beispielsweise im Profilfach Englisch, internationale Kontakte über eine Internet-Plattform zu knüpfen.

Eva Rasche und Ann Hoffmeier (beide 12) arbeiten momentan in einem Projekt, in dem die Schüler der verschiedenen Partnerschulen Sagen und Geschichten aus den Ländern in Comics übertragen. Zunächst gestalten sie aber über Kahoot – eine digitale Lern-Plattform – ein Quizspiel zum Thema Deutschland: „Wie viele Inseln hat Deutschland? Wie viele Menschen leben hier?“

In der siebten und achten Klasse geht es erstmals auf Reise, jährlich steht der Besuch von zwei Partnerschulen zur gemeinsamen Projektarbeit an. Hierbei soll zu bestimmten inhaltlichen Themen vor allem der richtige Umgang mit digitalen Medien gefördert werden.

In der neunten und zehnten Klasse wird zum Beispiel der Klimawandel thematisiert, gearbeitet wird dann im Neigungsfach Erasmus+. Die Neigungsfächer (z. B. Kultur und Medien, Medizin und Gesundheit, Informatik und Arbeitswelt) zielen bereits auf die spätere Berufswahl ab, einmal pro Woche wird eine Stunde entsprechend der persönlichen Neigung gelernt.

Schüler, die an internationalen Kooperationen und am Ausprobieren der eigenen Fremdsprachenkenntnisse interessiert sind, nehmen dann bei Erasmus+ an Wettbewerben und digitalen Projekten sowie regelmäßigen Austauschbegegnungen teil.

Auf Anregung von Oberstufenschülern wird die Arbeit im Erasmus+-Programm auch in der Sekundarstufe II fortgesetzt. Abiturrelevante Themen der Fächer Deutsch und Geschichte. Ein Vorschlag: Den Nationalsozialismus aus verschiedenen europäischen Perspektiven in einer AG aufzuarbeiten.

„Es ist eine Gelegenheit, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen“, so Schulleiter Volker Wendland. Außerdem werden emotionale, interkulturelle und digitale Kompetenzen geschult.

Quellenangabe: Soester Anzeiger vom 23.03.2023, Seite 17